US-Regierung ruft Alarmzustand aus
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Die Schweinegrippe breitet sich auch in den USA aus. Bei zahlreichen Kindern einer New Yorker Schule wurde der gefährliche Virus nachgewiesen. Daher hat die Regierung im Land den öffentlichen Gesundheits-Alarmzustand ausgerufen.
Die von Mexiko ausgehende Schweinegrippe-Epidemie hat jetzt auch eine Schule in New York erreicht. Das US-Zentrum für Seuchenkontrolle und Prävention bestätigte, dass einige Schüler mit dem Erreger infiziert sind. Zuvor hatten rund 100 Kinder, die die St. Francis Preparatory School im Stadtteil Queens besuchen, über Symptome wie Fieber, Halsschmerzen und Gliederschmerzen geklagt. Einige der Schüler waren vor kurzem in Cancun in Mexiko.
Die Behörden hatten zuvor von acht «wahrscheinlichen» Fällen in New York gesprochen. Bürgermeister Michael Bloomberg erklärte, bei den Erkrankungen handele es sich um milde Fälle. Potenzielle Fälle werden auch aus Hongkong, Neuseeland und Spanien berichtet.
In Mexiko sind mittlerweile rund 80 Menschen an dem gefährlichen Virus gestorben. Unter deutschen Urlaubern hingegen ist bisher von Panik offenbar keine Spur. Reisende aus dem mittelamerikanischen Land zeigten sich am Flughafen Frankfurt/Main eher geleassen.
«In den europäischen Medien ist die Schweinegrippe ein größeres Thema als in den mexikanischen», sagte Christoph Ravenstein, der sich geschäftlich drei Tage in Monterrey im Nordosten Mexikos aufgehalten hatte. In Mexiko-Stadt selbst war er nicht, aber auf dem Flughafen. «Da ging es gesittet zu», berichtete er. Ein Risiko für sich selbst sah er ebensowenig wie ein weiterer Geschäftsreisender, der sich einen Tag lang in der mexikanischen Hauptstadt aufgehalten hat. Dort habe er sich in einer Apotheke einen Mundschutz gekauft - zahlreiche Menschen hätten einen solchen getragen, erzählte er. Von Panik könne aber keine Rede sein.
Auch der mexikanische Student Francisco Velasquez, der zwei Monate zu Besuch in seiner Heimat war und jetzt nach Deutschland zurückkehrte, sprach von einer ganz normalen Stimmung in Mexiko-Stadt. Es gebe allerdings inzwischen einige Menschen, die Hamsterkäufe machten, berichtete er. Er selbst habe außerhalb des Hauses einen Mundschutz getragen.
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