Dicke als Klimakiller
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Von news.de-Redakteurin Anwen Roberts
Artikel vom 21.04.2009Fettleibigkeit ist nicht nur schlecht für die Gesundheit, sondern auch fürs Klima, meinen britische Forscher. Dicke essen mehr, sind schwerer und fahren mehr Auto - alles Eigenschaften, die sich negativ auf das Weltklima auswirken, so die Forscher.
Biomasse en masse: Übergewichtige verschlechtern nicht nur die eigene Gesundheit und Lebenserwartung, sondern auch das Weltklima. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie zweier Medizinforscher an der London School of Hygiene & Tropical Medicine, die den erhöhten Nahrungs- und Spritverbrauch einer im Durchschnitt eher dicken im Vergleich zu einer schlankeren Gesellschaft berechnet haben.
Als Beispielland für die Normalverteilung von Übergewicht diente einerseits die USA, wo über ein Drittel der Bevölkerung als fettleibig gilt, andererseits Vietnam, wo die Menschen im Schnitt wesentlich schlanker sind. In dem Modell wurden Daten für jeweils eine Milliarde Menschen verglichen. So kalkulierten die Autoren Phil Edwards und Ian Roberts, dass die dicke Menschenmasse bis zu einer Milliarde Tonnen Treibhausgase mehr als die magere Kontrollgruppe erzeugen würde.
Mehr Körpergewicht ist gleichbedeutend mit mehr Essen, so das Kernargument der Studie. Übergewichtige würden fast 19 Prozent mehr Nahrung brauchen als ihre schlanken Mitmenschen - und folglich für den entsprechend höheren Energieverbrauch bei Herstellung und Transport von Nahrungsmitteln verantwortlich sein. Außerdem rechneten die Forscher noch den höheren Spritverbrauch an, der bei dicken Menschen zu erwarten sei. Je höher das Körpergewicht, desto mühseliger bewegt man sich fort und desto lieber verlässt man sich folglich auf seinen fahrbaren Untersatz, heißt es in der Studie, die heute im Fachblatt International Journal of Epidemiology erscheint (Artikel online). Eine Vorgängerstudie hatte das Autorenteam bereits im vergangenen Jahr im renommierten Medizin-Magazin Lancet veröffentlicht.
Dass die Zahl übergewichtiger Menschen immer weiter steigt, wird weltweit mit Besorgnis festgestellt. Dicke gelten als wandelnde Gesundheitsgefahr, bei den meisten Zivilisationskrankheiten ist Übergewicht der zentrale Risikofaktor. Gerade extreme Fettleibigkeit (Adipositas) kommt immer häufiger vor, vor allem in Industrieländern. Laut Statistischem Bundesamt sind in Deutschland 56 Prozent der Männer übergewichtig, bei den Frauen sind es 42 Prozent. Davon ist rund ein Sechstel richtig fettleibig (Mikrozensus 2005).
Doch gegenwärtig steigt der durchschnittliche BMI (body mass index) - das Verhältnis von Körpergröße zu Gewicht - nicht nur in reichen Nationen, sondern in fast jedem Land der Welt. Ein ernst zu nehmendes Problem ist Fettleibigkeit also - sie zum «Schlüsselfaktor» im Kampf gegen die Klimaerwärmung zu erklären, ist aber eher ein rhetorischer Kniff. Statt die Hauptverantwortlichen in Industrie und Wirtschaft zur Klimabilanz zu bitten, wird mehr und mehr darüber diskutiert, wie Privatpersonen ihren eigenen CO2-Fußabdruck verflachen sollten.
Mit ähnlichen Argumenten werden Fleischesser zu Klimasündern erklärt - wobei in diesem Fall Ursache und Wirkung leichter zu unterscheiden sind. Dass Fleischproduktion für ein Fünftel der weltweiten Treibhausgas-Emissionen sorgt, ist mittlerweile rein rechnerisch recht gut zu belegen. Wie die britische Tageszeitung The Guardian in diesem Zusammenhang schreibt, hatte sich im vergangenen Jahr schon der Sprecher des Uno-Weltklimarats IPCC für einen Vegetarier-Tag pro Woche ausgesprochen - mit der Entfettung ganzer Bevölkerungsschichten verglichen eine überschaubare Maßnahme mit nachvollziehbarer Wirkung.
car
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jetzt antwortenKommentar melden1)Der Kommentar von Herrn Rebmann,zeigt mal wieder mehr, wie sehr leider die gegenseitige Tolleranz auf dem Rückzug ist. 2)Wann hört man endlich mit der Lügerei von der Klimakatastrophe auf ??? Als vor 1000 Jahren das Weltklima ca. 3Grad wärmer war als heute, war es keine Katastrophe, sondern nachweislich ein Segen !!! Die Einzigen, für die es heute eine Katastrophe wäre, wären viele Winterurlaubsorte !!! Das man uns immer noch über CO2 als Klimakiller belügt,Traurig!Der CO2 Wert ist auf 0,028 %gesunken und wenn der CO2 Wert weiter sinkt, müßten wir künstlich CO2 für die Planzen erzeugen.
jetzt antwortenKommentar meldenDie "Dicken" sollten durch Anordnung der britischen Gesundheitsbehörden in staatliche oder staatlich anerkannte Abmagerungslager eingewiesen werden. Bei Nichtbefolgung sollte ihnen der Krankenversicherungs-schutz entzogen werden. Besonders uneinsichtige Dicke sollten zwangsweise sterilisiert werden. Don't worry, be happy !
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