Mo., 13.02.12

Bologna-Reform Leipziger Studenten machen ihrem Ärger Luft

Artikel vom 16.04.2009

Vor jedem Semester können sich die Leipziger Studenten für vier Module anmelden und stehen dann auf einer Warteliste der Uni. «Wer Pech hat, bekommt in keinem der vier Wahlfächer einen Platz. Dann rutscht man zwar in die Restplatzvergabe und wird einem Seminar zugeteilt, dass noch nicht voll ist. Meistens ist das jedoch ein Thema, dass einen für das eigene Studium überhaupt nicht interessiert.»

Das versuche die Uni nun über ein neues Berechnungssystem zu lösen. Doch der Effekt lässt auf sich warten, denn in Leipzig – wie auch an anderen Hochschulen – treffen verschiedene Faktoren zusammen. «Die Fachbereiche sind permanent unterfinanziert und arbeiten personell am Rande des Möglichen. Mit schneller Studierbarkeit, wie es Bologna fordert, passt das nicht zusammen», moniert die Studentin.

Das und die fehlende Verpflichtung einiger Fakultäten, Wahlpflichtangebote bereit zu halten, verstärkt die Unterversorgung mit Lehrveranstaltung. Damit sei es unmöglich, das Studium so zu organisieren, dass es in der Regelstudienzeit absolviert werden könne.

Andererseits sei auch das Tempo, mit dem studiert werden müsse, nicht förderlich. Es laufe alles auf Fachidiotentum hinaus. Niemand lerne mehr, sich eine Meinung zu bilden oder zu diskutieren. Bestes Beispiel, so Schindelarz, habe ein Philosophiestudent vorgestellt, der in einer Prüfung gefragt wurde, was Moral sei und die Antwort einfach nur ankreuzen sollte, anstatt seine eigenen Schlüsse zu ziehen.

Klar ist den Protestlern, dass sich die Situation von heute auf morgen nicht ändern wird. Doch ihr Aufbegehren gibt ihnen eine Chance, das Problem untereinander aufzugreifen und die Hoffnung, etwas bewirken zu können. In ihrem Protest tun sie, was ihnen im Studium zu kurz kommt: Sie diskutieren – auch mit Dozenten, die die Sache unterstützen. Denn auch unter den Lehrenden brodelt es seit Monaten.

Am Donnerstag werden die Proteste fortgesetzt. Eingeladen dazu ist auch das Rektorat. Bisher waren jedoch weder die Hochschulleitung noch das Prorektorat für Lehre und Studium für eine Stellungnahme zu erreichen.

kat
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Leserkommentare (8)
  • Kommentar: 8
  • 03.05.2009 17:05
von
Antwort auf Kommentar 6

Dieser Beitrag ist Antwort auf Pia ,Eintrag 4 und nicht 5

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  • Kommentar: 7
  • 26.04.2009 06:41
von
Antwort auf Kommentar 4

Pia hier wie finden Sie dies :"Satus Dumm " hat Staatsexamen mit 4 Fachausbildung und so kein schlechtes Wissen ,es darf gesteppt werden und gelacht werden .Kann ruhig gemacht werden ,soll unheimlich beruhigend sein . Da wird bestimmt Frust weggesteppt gegen meine Person .Versuchen Sie es mal ,kann gelernt werden . Schönen Gruß und viel Spaß Elster

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  • Kommentar: 6
  • 25.04.2009 08:17
von
Antwort auf Kommentar 5

Tipp? , Besuchen Sie einen Lehrgang in lesen lernen ,dann können Sie bestimmt auseinander halten,welche Personen sich äußern.Sind Sie nicht so überheblich und arrogant.

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  • Kommentar: 5
  • 25.04.2009 06:10
von
Antwort auf Kommentar 4

I)ch weiß gar nicht wieso Pia mich nannte ,ich habe mich gar icht geäußert .Eigenartige Person. Die Bemerkung stecken Sie sich an den Hut als Feder.Sie hätten es wohl gerne ,daß ich einen Neurologen besuche ? Der kostet 30-50 Euro dem schmeiße ich mein Geld nicht in den Rachen !!Ich kaufe mir lieber was hübsches dafür .Gehen Sie hin ,der sieht Sie bestimmt gerne ,na kalr der bekommt Geld .Was denken Sie der tut Ihnen gut der Neurologe . Schönen Gruß können sie ihm bestellen ,aber sehen tut der mich nicht ,mein Geld behalte ich selber ,sie können es gerne ihm geben . Ich nicht!!

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  • Kommentar: 4
  • 24.04.2009 18:25
von

Die Elster hat den Artikel überhaupt nicht begriffen. Womöglich hatte der Neurologe einfach recht :)

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  • Kommentar: 3
  • 24.04.2009 16:58
von
Antwort auf Kommentar 2

Mein Name ist Pfeil ,ein Doktor kann auch ein guter Dozent sein .Es gibt Doktoren in Geschichte ,,Kunstwissenschaften ,in Physik u.sw.,die können auch etwas . Wenn kein Professor dafür da ist ,dann kann man auch einen Doktor dafür einsetzen,die können auch was . Meine Meinung ,ist besser noch als ein Profesor ,der dafür keine Professur hat .Leider kann ich nicht ein Bild hochladen von mir würde es Ihnen präsentieren .Macht mir knapp die Hälfte aus .Schönen Gruß und einen netten Tag pfeil

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  • Kommentar: 2
  • 24.04.2009 11:01
von

Liebe Elster/Pfeil oder wie immer sie heißen mögen. Ein Doktor der Physik kann wohl schwerlich in Geschichte ein guter Dozent sein. Oder? SChon mal drüber nachgedacht?

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  • Kommentar: 1
  • 23.04.2009 19:54
von

Das ein Abschluß wichtig ist klar ,aber nicht nur Professoren haben können lehren ,auch Doktoren können dies .Na ,die haben auch Erfahrung .

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