Bologna-Reform

Leipziger Studenten machen ihrem Ärger Luft

Von news.de-Redakteurin Mandy Hannemann

Studieren und nicht durchgeschleust werden. Das wollen die Studenten in Leipzig. Doch an der Universität ist das leichter gesagt als getan. Die Studienbedingungen nach der Bologna-Reform erweist sich hier für viele als persönliche Katastrophe.

Die Stimmung im Geistewissenschaftlichen Zentrum der Universität Leipzig ist gedrückt. Seit Mittwochvormittag protestieren dort mehrere hundert Studenten gegen die unhaltbaren Studienbedingungen. «Die Frustration ist groß. Die Leute sind sauer, dass sie nicht vernünftig studieren können und sie wollen das nicht länger hinnehmen», sagt Annika Schindlarz vom Studentenrat.

Doch sie ist nicht als Vertreterin des Gremiums unter den Protestlern, sondern als leidtragende Studentin. Schindlarz studiert im neunten Semester - im Hauptfach Kunstgeschichte und in den Nebenfächern Kommunikationswissenschaft und Historische Hilfswissenschaft. Ihr Problem: Sie gehört zu jenen Studenten, die noch als Magister abschließen werden – etwas, das im Bologna-Prozess keinen Platz hat.

«Für Historische Hilfswissenschaften werden beispielsweise keine Veranstaltungen mehr angeboten», erklärt sie. «Wir in den alten Studiengängen werden einfach nur gedrängt, ganz schnell fertig zu werden. Egal wie.» Zwar würden Professoren sie noch prüfen. Doch von qualitativer Ausbildung könne längst nicht mehr die Rede sein, wenn es an notwendigen Seminaren fehlt. «Und wenn etwas angeboten wird, dann lehren Leute, die dafür keine Professur haben. Die Bildungsqualität geht flöten.»

Ähnlich geht es vielen anderen Studenten und selbst jene angehenden Akademiker, die schon den Bachelor oder Master anstreben, haben Mühe, ihr Studium zu absolvieren. Dagegen protestieren die Studenten nun. Organisiert, allerdings ohne die üblichen Gremien wie Fachschaftsräte oder den Studentenrat einzubeziehen. Die wurden erst informiert, als die Demonstration bereits in vollem Gange war. «Ich schätze, es waren etwa 50 ganz unterschiedliche Studenten, die den Protest auf die Beine gestellt haben», berichtet Annika Schindlarz.

«Die Leute wollen darauf aufmerksam machen, dass sie die nötigen Module, die sie für ihren Abschluss benötigen, nicht belegen können», klärt die Studentin auf. Die Hochschule habe sich verkalkuliert. «Allein im vergangenen Semester gab es 800 Härtefälle, weil die Plätze der Lehrveranstaltungen nicht ausreichten.»

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kat
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Leserkommentare (8)
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  • Kommentar: 8
  • 03.05.2009 17:05
von
Antwort auf Kommentar 6

Dieser Beitrag ist Antwort auf Pia ,Eintrag 4 und nicht 5

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  • Kommentar: 7
  • 26.04.2009 06:41
von
Antwort auf Kommentar 4

Pia hier wie finden Sie dies :"Satus Dumm " hat Staatsexamen mit 4 Fachausbildung und so kein schlechtes Wissen ,es darf gesteppt werden und gelacht werden .Kann ruhig gemacht werden ,soll unheimlich beruhigend sein . Da wird bestimmt Frust weggesteppt gegen meine Person .Versuchen Sie es mal ,kann gelernt werden . Schönen Gruß und viel Spaß Elster

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  • Kommentar: 6
  • 25.04.2009 08:17
von
Antwort auf Kommentar 5

Tipp? , Besuchen Sie einen Lehrgang in lesen lernen ,dann können Sie bestimmt auseinander halten,welche Personen sich äußern.Sind Sie nicht so überheblich und arrogant.

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  • Kommentar: 5
  • 25.04.2009 06:10
von
Antwort auf Kommentar 4

I)ch weiß gar nicht wieso Pia mich nannte ,ich habe mich gar icht geäußert .Eigenartige Person. Die Bemerkung stecken Sie sich an den Hut als Feder.Sie hätten es wohl gerne ,daß ich einen Neurologen besuche ? Der kostet 30-50 Euro dem schmeiße ich mein Geld nicht in den Rachen !!Ich kaufe mir lieber was hübsches dafür .Gehen Sie hin ,der sieht Sie bestimmt gerne ,na kalr der bekommt Geld .Was denken Sie der tut Ihnen gut der Neurologe . Schönen Gruß können sie ihm bestellen ,aber sehen tut der mich nicht ,mein Geld behalte ich selber ,sie können es gerne ihm geben . Ich nicht!!

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  • Kommentar: 4
  • 24.04.2009 18:25
von

Die Elster hat den Artikel überhaupt nicht begriffen. Womöglich hatte der Neurologe einfach recht :)

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