Fr., 25.05.12

Modestudium 11.04.2009 Vor dem schicken Anzug steht das Praktikum

Wunderschön weiblich: 20-Jährige entwirft Pin-up-Mode (Foto)
Alltagslook oder abendlicher Hingucker: Modedesigner müssen kreative Ideen praktisch umsetzen. Bild: dpa

Kreativität, Talent, Ideen und handwerkliches Geschick braucht ein Modedesigner. Doch vor den Höhenflügen auf dem Laufsteg müssen die Modemacher von morgen erste Erfahrungen sammeln.

Vor einem Modedesign-Studium sind praktische Erfahrungen in der Regel Pflicht. Viele Hochschulen forderten ein Vorpraktikum, erläutert das Bundesfrauenministerium in Berlin auf dem Portal frauenmachenkarriere.de.

Modedesign werde an Fachhochschulen und Kunsthochschulen angeboten. In Deutschland gibt es nach Angaben des Verbandes deutscher Modedesigner rund 80 relevante staatliche und private Schulen.

Wer sich für ein Studium interessiert, sollte die Hochschule gründlich prüfen. So gelte es zu klären, welche Ausbildungsgänge es gibt und wie die Hochschule international vernetzt ist. Wichtig sei auch, ob die Schule ausreichende Kontakte zur Industrie hat. Neben diesen Punkten sollten angehende Studenten auch darauf achten, welche Professoren unterrichten und ob die Schule bekannte Absolventen hervorgebracht hat. Schließlich sei das Verhältnis zwischen Dozenten und Schülern wichtig. In einer Übung seien 20 Studierende auf eine Lehrperson ideal.

Schon zu Beginn sollten künftige Modedesigner überlegen, welche Schwerpunkte sie setzen wollen und ob die Hochschule dafür passend ist. So konzentrierten sich manche Ausbildungsstätten eher auf Design, andere auf technische Aspekte. Weitere Informationen stehen im neuen Dossier «Frauen in der Modebranche» auf dem Portal frauenmachenkarriere.de.

ham/jek
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