Das älteste Tauschgeschäft der Welt
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«Wer Sex will, muss freundlich sein»: Diese Binsenweisheit gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für Schimpansen. Paarungschancen von Männchen verdoppeln sich, wenn sie ihr Fressen mit der Schimpansen-Dame ihrer Wahl teilen.
Schimpansinnen paaren sich öfter mit männlichen Artgenossen, die regelmäßig ihre Beute mit ihnen teilen. Das berichten Primatenforscher vom Max- Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig im US-Fachjournal «PLoS ONE». Die Autoren Cristina M. Gomes und Christophe Boesch beobachteten 3000 Stunden lang eine ganze Schimpansengruppe im Tai-Nationalpark an der Elfenbeinküste.
«Unsere Ergebnisse zeigen deutlich, dass freilebende Schimpansen Fleisch gegen Sex tauschen, auch über einen längeren Zeitraum», sagte Gomes. Männchen, die nie von ihrer Beute abgaben, gingen leer aus, während solche, die ihr Essen mit Weibchen teilten, ihren Paarungserfolg verdoppelten. Weibchen könnten so ihre Kalorienaufnahme erhöhen, ohne sich dem hohen Energieverbrauch und Verletzungsrisiko einer Jagd aussetzen zu müssen, schreibt Gomes, die in der Affen-Truppe 90 erfolgreiche Beute-gegen-Sex-«Tauschgeschäfte» registrierte. «Es gibt mehr und mehr Hinweise darauf, dass Schimpansen auch Vergangenheit und Zukunft in ihr Denken einschließen und dies ihr Verhalten in der Gegenwart bestimmt», so Koautor Boesch.
Im westafrikanischen Guinea hatten schottische Forscher bereits beobachtet, dass wildlebende Schimpansen-Männchen begehrte Früchte von Feldern oder Gärten stibitzten, um ihrer Herzensdame mit diesem Geschenk zu imponieren. Daraufhin pflanzten sie sich zeitweise sogar erfolgreicher fort als das Alpha-Männchen der beobachteten Gruppe, wie Forscher um Kimberley Hockings von der Universität Stirling 2007, ebenfalls in «PLoS ONE», berichtet hatten. Wagemutiges Verhalten sei offenbar ein von den Weibchen hochgeschätzter Charakterzug, wobei der Besitz begehrter Früchte wie beispielsweise Papayas die Attraktivität des jeweiligen Männchens zusätzlich verstärke.
Die Ergebnisse der jüngsten Studie sollen auch einen Einfluss darauf haben, was wir heute über die Beziehungen zwischen Männern und Frauen wissen. Es gelte nun herauszufinden, ob es auch in heute noch existierenden menschlichen Jäger- und Sammlergesellschaften einen Zusammenhang zwischen Ernährungsvorteil und Fortpflanzungserfolg gibt.
aro/bjm
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Na zum Anfang an sind alle sehr zu vorkommend .Haben Sie etwas erreicht ,dann geht es anderst zu .Ist der Mann schon etwas älter und ne jüngere nähert sich bewußt zu Ihm, na dann fühlt sich der Mann doch.
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