Von news.de-Redakteurin Mandy Hannemann
Mit Bafög oder Nebenjob lässt sich ein Studium finanziell nicht immer bestreiten. Nordrhein-Westfalen startet deshalb zum bevorstehenden Wintersemester ein neues Programm, um begabten Studenten finanziell unter die Arme zu greifen.
Mit rund 8,6 Millionen Euro will Nordrhein-Westfalen mehr Studenten im Land mit einem Stipendium unterstützen. Zum Wintersemester 2009/2010 sollen rund 1200 Hochschüler mit monatlich 300 Euro gefördert werden.
Allerdings ist das Land nicht alleiniger Finanzier der neu etablierenten Begabtenförderung. Die Hälfte der Mittel sollen die Hochschulen über Sponsoren, etwa aus der Wirtschaft, einwerben. Erst wenn dieses Geld vorhanden ist, werden die Landesmittel ausgezahlt.
Die Begabtenförderung soll an eine möglichst breite Auswahl von Studenten gehen. Deshalb können die Hochschulen die Kriterien darüber, wer für die Unterstützung ausgewählt wird, frei wählen. Aber auch die Sponsoren haben die Chance, ein Wörtchen mitzureden. Auf diese Weise ist beispielsweise eine Förderung für eine bestimmte Fachrichtung im Studium, für Studenten mit Kindern oder auf Empfehlung eines Hochschuldozenten möglich.
Die Förderdauer liegt bei mindestens zwei Semestern und kann bis zum Ende der Regelstudienzeit ausgeweitet werden. Allerdings müssen die Studenten erbrachte Leistungen nachweisen, um ihr Stipendium auch über die Grundförderung hinaus zu erhalten.
Der finanzielle Hintergrund eines Studenten soll nach Angaben des Landes nicht ausschlaggebend dafür sein, wer Geld aus dem Fördertopf erhält. Bafög oder Einkommen sollen bei der Vergabe unberücksichtigt bleiben.
ruk
Fleißige und studierwillige Bürger werden an ihrem Eifer gehindert indem sie nicht wissen wovon sie leben sollen während andere bequem zuhause auf dem Sofa vor der Klotze hängen und sich mittels staatlicher Subventionen alimentieren dürfen. Schluß damit! Wir brauchen das bedingungslose Mindesteinkommen für alle! Ein Mensch braucht immer Geld um sich davon Lebensmittel, Kleidung, Wohnung etc. leisten zu können, egal ob er nur zuhause herumhängt, studiert oder arbeitet. Faulenzer wird es immer geben genauso wie Menschen, die etwas aus sich machen wollen. Gerade letztere verdienen Unterstützung!
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