Nach der Entdeckung von zwei toten Mädchen im baden-württembergischen Mössingen ist gegen die 37-jährige Mutter Haftbefehl erlassen worden. Laut Polizei und Staatsanwaltschaft soll sie mindestens eine ihrer Töchter in der Badewanne ertränkt haben.
Die Schuld für den Tod ihrer zweiten Tochter habe die Frau in den Vernehmungen wieder abgestritten. Laut Obduktion sind die 7 Jahre und 14 Monate alten Mädchen ertrunken. Ihre Leichen waren am Freitag von der Polizei in der Wohnung in Mössingen, Kreis Tübingen, gefunden worden.
Das Familiendrama hatte sich möglicherweise schon Mitte der Woche abgespielt. Nach eigener Aussage hatte die Mutter das Baby tot aufgefunden. Nähere Angaben zu den Umständen habe sie nicht machen wollen, teilten die Behörden mit.
Aus Verzweiflung über den Tod des Babys habe sie sich entschlossen, ihre siebenjährige Tochter zu töten. Sie habe den Kopf des Mädchens so lange unter Wasser gedrückt, bis sein Körper keine Regung mehr zeigte. Mehrmals versuchte sie danach, sich die Pulsadern aufzuschneiden.
Am Freitag ging die Frau zu ihrer Nachbarin und bat sie, die Polizei zu alarmieren. Die 37-Jährige sei in einem apathischen Zustand gewesen und habe zugegeben, ihre Kinder getötet zu haben, teilte die Polizei mit.
san