Von news.de-Redakteurin Mandy Hannemann
Männer verdienen mehr als Frauen. Doch das hat nicht zwangsläufig etwas damit zu tun, dass die männlichen Arbeitnehmer bessere Arbeit leisten. Die Höhe des Lohnunterschiedes hängt rein statistisch von ganz anderen Faktoren ab.
Lohnunterschiede sind immer ein Politikum – und in Deutschland gleich doppelt. Denn hierzulande variieren die Gehälter einerseits zwischen Ost und West und andererseits zwischen Mann und Frau. Im Jahr 2007 hatten Frauen ganze 23 Prozent weniger in der Lohntüte als die Männer.
Einem Bericht der Europäischen Union zufolge sei diese Lücke deutlich größer als in anderen EU-Ländern. Europaweit liege der Schnitt bei rund 17 Prozent. Soweit der statistische Durchschnittswert. Was auf den ersten Blick nach viel aussieht, ist aber immer auch eine Frage der Interpretation. Denn diese beiden Werte allein sagen noch nichts über die Entwicklung des Lohngefälles.
Beim Blick auf Zahlen aus der Vergangenheit muss der zunächst erschreckende Unterschied relativiert werden. Nämlich dann, wenn die nationale Entwicklung näher betrachtet wird. Zwar lag der Lohnunterschied im Jahr 2006 bei 22 Prozent. Doch im Vergleich zum Jahr 2002 verdienten die Frauen laut Europäischer Verdienststrukturerhebung 24 Prozent.
Dass dieser Vergleich nicht so recht funktioniert, ist auch der Europäischen Komission aufgefallen. «Das aktuelle Problem liegt darin, dass sich die EU wesentlich auf die statistischen Daten der Länder verlässt», erklärt Jörg Schmidt vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Das statistische Bundesamt berücksichtigt in der Erhebung nur die allgemeine Lohnlücke.
So ist es auch zu erklären, dass Schmidt und dessen Kollegin Christina Anger in einer Studie zu anderen Ergebnissen im Lohngefälle kamen. «Ausgangspunkt war für uns eine unbereinigte Lücke von 28 Prozent. Nachdem die Zahlen mit verschiedenen Faktoren abgeglichen wurden, lagen die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen mit Kindern, die eine Lohnunterbrechung von weniger als einem Jahr hatten, bei sechs Prozent.»
Damit solche Abweichungen und Interpretationsschwächen sich künftig weniger in den Erhebungen auswirken, wird die EU neben der allgemeinen Lohnlücke auch Alter, Bildungsniveau und Wirtschaftszweig eines Beschäftigten berücksichtigen.
Ausreichen wird das laut IW jedoch nicht. Die Kölner Fachleute halten es für notwendig, den genauen Beruf, die Zahl der Arbeitsstunden sowie Zahl und Länge von Erwerbspausen zu berücksichtigen. Nur so lasse sich der tatsächliche Lohnunterschied klären.
Wenn Fraune wirklich den gleichen Job für weniger Geld machen würden dann wären ja alle Firmen blöd die Männer einestellen. Wer anstelle der ständigen Feministin-Propaganda mal Fakten haben will sollte mal hier nachschauen http://manndat.de/index.php?id=43
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