Die vierköpfige Familie, die tot in der Nähe von Hamburg gefunden wurde, ist offenbar nicht durch ein Unglück gestorben. Ersten Ermittlungen zufolge hat der 38-jährige Familienvater erst seine Frau und die beiden Kinder umgebracht und sich anschließend selbst das Leben genommen.
Es handle sich um einen sogenannten erweiterten Suizid mit dem Familienvater als Tatverdächtigen, erklärte ein Sprecher der Kieler Staatsanwaltschaft. Hintergrund seien offenbar familiäre Probleme gewesen. Weitere Angaben zu Tathergang und Motiv wollte der Sprecher nicht machen.
Die vierköpfige Familie war gestern Abend tot in ihrem Wohnhaus im schleswig-holsteinischen Bad Bramstedt aufgefunden worden. Nach einer Vermisstenmeldung hatten Polizeibeamte das Haus der Verschwundenen aufgesucht und dabei die leblosen Körper des 38-Jährigen, seiner 33-jährigen Ehefrau sowie der beiden elf- und zwölfjährigen Kinder entdeckt.
mas/ruk