Fr., 25.05.12

Kindesmisshandlung 10.02.2009 Vater muss sechs Jahre hinter Gitter

Das Babygeschrei nervte ihn, deshalb schlug ein junger Vater seinem kleinen Sohn mehrmals gegen den Kopf. Seitdem ist das Kind geistig behindert und halbseitig gelähmt. Der 26-jährige Täter wurde nun zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt.

Wegen Misshandlung eines acht Wochen alten Säuglings ist ein 26 Jahre alter Mann vom Landgericht Leipzig heute zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt worden. Der Angeklagte hatte seinem Sohn lebensgefährliche Verletzungen zugefügt. Das Kind wird dadurch geistig behindert und halbseitig gelähmt bleiben.

Der Angeklagte hatte während des Prozesses gestanden, dem Kind im Mai vergangenen Jahres mehrfach gegen den Kopf geschlagen zu haben. Als Motiv gab er an, durch das Geschrei des Jungen mit den Nerven am Ende und überfordert gewesen zu sein.

Kurz nach der Tat hatte der Vater das Kind mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen in eine Klinik gebracht und erklärt, es sei ihm in der Badewanne aus den Händen geglitten. Die drogenabhängige Mutter des Kindes saß zu diesem Zeitpunkt wegen Schwarzfahrens im Gefängnis.

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