Jobs gibt's im Internet
Wollen Sie wissen, wie es bei dem Thema weitergeht?Wir informieren Sie gerne kostenlos.
Von news.de-Redakteurin Mandy Hannemann
Artikel vom 29.01.2009Um neue berufliche Wege anzustreben, reicht es nicht, einen Blick in den gedruckten Stellenmarkt zu werfen. Das Internet bietet eine vielfältigere Auswahl und den direkten Draht zu Unternehmen.
Rund 60 Prozent aller Firmen schreiben freie Arbeitsplätze im Internet aus. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) heute vorgestellt hat.
Dass das Internet verbindet, haben inzwischen rund 94 Prozent der Unternehmen erkannt. Neue Mitarbeiter werden deshalb gezielt auf digitalem Weg gesucht. Das funktioniert einerseits über virtuelle Stellenbörsen. Aber auch die Betriebshomepage wird immer häufiger für die Ausschreibung freier Arbeitsplätze genutzt. Dieses Veröffentlichungsweges bedient sich inzwischen die Hälfe aller Firmen.
Die Jobportale Monster, Stepstone und Jobscout kristallisierten sich unter den 809 von Bitkom befragt Unternehmen als beliebteste Webseiten zur Mitarbeiterakquise heraus. Aber auch Social Communities wie Xing und StudiVZ wurden genutzt, um freie Stellen anzubieten.
«Das Internet ist für die Wirtschaft bei der Personalsuche unverzichtbar geworden», erklärte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. Zudem ziehen Unternehmen immer häufiger die digitale der herkömmlichen Papierbewerbung vor, sagte er.
Gänzlich hätten sich die Betriebe der klassischen gedruckten Stellenbörse aber noch nicht entzogen. So hätten 85 Prozent der Firmen angegeben, weiterhin Stellenanzeigen in Zeitungen oder Fachmagazinen auszuschreiben. «Auffällig ist, dass die Unternehmen ihre Stellenanzeigen in aller Regel in mehreren Online- oder Printmedien veröffentlichen», betonte Scheer.
Arbeitsagenturen als Vermittler seien hingegen selten gefragt. Nur 39 Firmen, die sich an der Umfrage beteiligten, würden auf diesem Wege nach neuen Kollegen suchen oder freie Stellen über die Bundesagentur für Arbeit ausschreiben.
Zum Thema
Thema verfolgen »
Artikel kommentieren
Solange es Computer gibt, solange werden auch IT-Fachleute gesucht. Derzeit werden die Stellen zwar zögerlich besetzt. Doch mehr ...
Bisher hatten es ältere Arbeitnehmer schwer, nach der Arbeitslosigkeit wieder Fuß zu fassen. Das könnte sich künftig mehr ...
Arbeitslose haben gegenüber anderen Bewerbern in konjunkturellen Boomphasen weniger Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz als mehr ...
Kommentar von Jan Kirchner wegen Verstoßes gegen die Netiqutte gelöscht.
jetzt antwortenKommentar meldenEinen umfassenden Leitfaden zur Stellensuche im Internet bietet das Personalberater-Blog Wollmilchsau unter dem Link: http://www.personalberater-blog.de/stellensuche-im-internet/
jetzt antwortenKommentar melden