Bisher hatten es ältere Arbeitnehmer schwer, nach der Arbeitslosigkeit wieder Fuß zu fassen. Das könnte sich künftig ändern, davon sind Forscher der Technischen Universität Dresden überzeugt.
Aufgrund der Altersentwicklung werden in Büros und Betrieben in Zukunft immer mehr ältere Arbeitnehmer zu finden sein. Gemischte Teams aus älteren und jüngeren Mitarbeitern können dabei nach Erkenntnissen von Psychologen der TU Dresden besonders erfolgreich zusammenarbeiten, wenn sie mit der Lösung komplexer Arbeitsaufgaben betraut werden.
Die Ergebnisse der Forscher legten den Schluss nahe, dass altersgemischte Gruppen bei schwierigen Herausforderungen leistungsfähiger und produktiver seien als etwa Teams aus Gleichaltrigen, teilt die Hochschule mit. Besonders wichtig für den Arbeitserfolg solch gemischter Teams sei darüber hinaus, wenn Kollegen und Vorgesetzte die Erfahrungen und Fähigkeiten älterer Mitarbeiter besonders wertschätzten, sagen die Psychologen.
Ausschlaggebend ist dazu nach ihren Angaben das Verhalten der Chefs: Diese sollten einen partizipativen Führungsstil pflegen, also Wissen und Können der Mitarbeiter anerkennen und sie in Entscheidungsprozesse mit einbeziehen. Die Wissenschaftler untersuchen im Zuge eines Forschungsprojekts, wie ältere Menschen besser in den Arbeitsprozess integriert werden können.
ham