Falscher Mann in England beerdigt
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Aufregung auf den britischen Inseln: Still wollte eine Familie Abschied von einem 55-Jährigen nehmen, doch vor ihren Augen wurde ein falscher Sarg in das Grab niedergelassen. Der Pfarrer ahnte vor der Zeremonie eine Verwechslung, trotzdem zog er die Feier durch.
Bei der Trauerfeier sollte eigentlich ein 55-jähriger Ehemann und Vater dreier Kinder in die Erde gelassen werden. Im Vorfeld hatte aber das Bestattungsunternehmen aus Wallasey den Sarg verwechselt, so dass stattdessen ein 62-Jähriger bestattet wurde. Das berichteten britische Zeitungen. Als die Bestatter den Fehler etwas später bemerkten, wurde der falsche Sarg wieder ausgegraben und ohne Zeremonie gegen den richtigen ausgetauscht. Der zuerst bestattete Sarg sei ein paar Tage später im Krematorium verbrannt worden, hieß es in den Berichten.
Schon während der Beerdigungszeremonie waren dem anglikanischen Geistlichen Zweifel gekommen, weil der Sarg mit einem anderen Namen und einem Kreuz versehen war, wie es eigentlich bei katholischen Bestattungen üblich ist. Der Bestattungsunternehmer tat die Bedenken aber mit dem Hinweis ab, dass der Gestorbene unter verschiedenen Namen bekanntgewesen sei.
jek
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