Von Caroline Bock
Praktisch müssen sie sein, Kopf und Ohren wärmen. Aber trotzdem wird auch in diesem Winter bei der Kopfbedeckung viel Wert auf die Optik gelegt. Was wirklich angesagt ist, verrät news.de.
«Setz' dir ja eine Mütze auf, du holst dir sonst was weg!» Dieser Elternspruch dürfte jetzt im knackig kalten Winter besonders oft fallen. Bei Temperaturen wie am Nordkap ist die Kopfbedeckung ein Muss. «Die Leute wollen unbedingt was auf die Ohren», sagt Torsten Rudolph, Chef der Sport-Scheck-Filiale in Hamburg. Besonders im Trend sind derzeit Schirmmützen aus Strick, auch Armee- oder Legionärskappen genannt.
Frauen greifen gern zu wollig-kuscheligen Oma-Mützen, die ein bisschen an Strickhüllen für Klorollen erinnern. Ebenfalls ein Renner sind laut Rudolph Mützen der Firma Barts. An Kindern und in Skigebieten sieht man die Wuschelmützen: unten Strick und oben ein Bausch Kunsthaar, manchmal in Form eines Irokesen.
Beim Skateboarder-Laden Titus in Berlin-Mitte schwärmt die Verkäuferin von lässigen Beanies, die schlauchig und relativ lang sein können. Edler und teurer geht es ein paar hundert Meter weiter bei Designerin Claudia Skoda und Hutmacherin Fiona Bennett zu: In ihrer Kollektion Kiss finden sich handgestrickte Alpaka-Kreationen wie «Kimberly» mit Katzenohren, «Kasimir» im Schieberstil oder «Kirk» im Grobstrick. Bommel- und Pudelmützen, so scheint es zumindest in der Hauptstadt, bleiben diesen Winter eher in der Schublade. Seltenheitswert haben auch Ohrenwärmer zum Aufstülpen, die es im Internet mittlerweile sogar in Schwarz-Rot-Gold gibt.
In Modefachblättern werden übergroße Frauenmützen im Boho-Stil empfohlen. Sie werden locker am Hinterkopf getragen und kommen im Grobstrick oder fein gehäkelt daher. Ein Vorteil: Die Frisur bleibt erhalten. Denn um Wetter-Kollateralschäden zu vermeiden, muss die Kopfbedeckung locker sitzen: «Wählen Sie möglichst eine Mütze, die leger auf dem Kopf sitzt und das Haar nicht allzu platt drückt», sagt die Starfriseurin Marlies Möller.
Out sind Mützen mit bunten Mustern, urteilt die Frauenzeitschrift Freundin. Und sie rät: «Ihre schmucklose Strickmütze aus dem letzten Jahr wird aufgewertet, wenn Sie seitlich eine kleine Brosche oder Schleife anheften.»
«Man greift auch wieder zu Pelz», weiß die Essener Hutfachfrau und Bundesinnungsmeisterin Gerlinde Götte. «Ein schöner Fuchs sieht ja auch besser aus als ein Webpelz», sagt sie. Eine ähnliche Beobachtung hat Autor Bernhard Roetzel (Der Gentleman. Handbuch der klassischen Herrenmode) bei hippen Berlinern gemacht: «Sehr angesagt ist im Moment die Pelzmütze.» Skeptisch ist Roetzel beim Hauptsache-warm- Ansatz. Einfach eine Skimütze zum schwarzen Mantel - das passt nicht, findet er. «Es muss stimmig sein.»
Auf den Skipisten sind vor allem Strickmützen mit kleinem Schirm der Modetrend der Wintersport-Saison. Das berichtet die Fachzeitschrift Textilwirtschaft. Besonders unter jungen Snowboardern und Skifahrern seien die modischen Mützen sehr beliebt. Auch Strickmützen mit Ohrenklappen und Norweger-Muster seien gefragt.
Ja, die kommende Winterfashion zeigt wieder bewährte Materialien, ob auf dem Kopf oder am Körper. Wichtig ist, es soll uns nicht frieren, denn die Winter werden wieder kalt. Komme ich morgens, abgearbeitet aus dem Nachtdienst, draußen ist es eisig kalt, so lob ich mir echten Pelz, auch auf dem Kopf. Er wärmt gewiss.
jetzt antwortenKommentar meldenNa klar , im Winter mummelt man sich an . Zu Pelz habe ich auch gegriffen , da es sehr kalt war . Solche Kopfbedeckung ist bekannt , hatte man schon sehr lange . Die sind toll!!1 Zu DDR- Zeiten sehr aktuell.Ich ersticke lieber , als daß ich erfriere. Bin etwas dicker dadurch , aber ich bin warm .Na , frieren willm ich nicht .Reicht , wenn man früh auf steht und es ist nicht warm . Bärbel Elstermann
jetzt antwortenKommentar melden