Von news.de-Redakteurin Mandy Hannemann
Bremsen Studiengebühren nun die Bewerberzahlen an den Hochschulen oder nicht? Diese Frage lässt sich mit «ja» und «nein» beantworten. Denn das ist letztlich auch eine Frage der individuellen finanziellen Voraussetzungen. Tatsache ist, dass die Studentenzahlen wieder leicht steigen.
Was nicht nur Hochschulleitungen, sondern auch die männliche Studentenschaft freut: In den vergangenen elf Jahren ist die Frauenquote kontinuierlich angestiegen. Allein zwischen den Jahren 1997 und 2007 legte der Anteil weiblicher Studenten um elf Prozent zu. Im vergangenen Jahr haben mit 25 Prozent sogar mehr Frauen ihre Hochschulausbildung abgeschlossen als Männer (23 Prozent).
Im Schnitt liegt der Anteil derer, die ihre Studium beendet haben nunmehr bei 24 Prozent. Das sei ein neuer Höchststand hat das Statistische Bundesamt jüngst mitgeteilt. Doch um den Bedarf in der Wirtschaft zu decken, reicht die Zahl der Absolventen noch längst nicht aus. Mittelfristig müsse die Quote auf 35 Prozent steigen, fordert der Wissenschaftsrat. Selbst damit liegt Deutschland noch hinter dem Mittel der OECD-Staaten von 37 Prozent aus dem Jahr 2006.
Wie erfolgreich der Studienabschluss ist, hängt nicht zuletzt auch davon ab, wie stark Studenten für ihren finanziellen Lebensunterhalt selbst aufkommen müssen. Stehen den Studenten monatlich etwas mehr als 700 Euro zur Verfügung, werden davon hauptsächlich Miete und Nebenkosten bestritten. Eine Statistik des Deutschen Studentenwerks besagt, dass dies allein im Schnitt 260 Euro ausmacht. In Bundesländern, in denen Studiengebühren erhoben werden – meist 500 Euro -, schlagen diese mit etwa 83 Euro monatlich zu Buche. Der Anteil für Lebensmittel liegt bei etwa 150 Euro pro Monat.
Fleißige und studierwillige Bürger werden an ihrem Eifer gehindert indem sie nicht wissen wovon sie leben sollen während andere bequem zuhause auf dem Sofa vor der Klotze hängen und sich mittels staatlicher Subventionen alimentieren dürfen. Schluß damit! Wir brauchen das bedingungslose Mindesteinkommen für alle! Ein Mensch braucht immer Geld um sich davon Lebensmittel, Kleidung, Wohnung etc. leisten zu können, egal ob er nur zuhause herumhängt, studiert oder arbeitet. Faulenzer wird es immer geben genauso wie Menschen, die etwas aus sich machen wollen. Gerade letztere verdienen Unterstützung!
jetzt antwortenKommentar meldenIch weiß,daß es zurück gezahlt werden muß.Dies wissen Diejenigen aber auch .Sie fangen da ihre Ausbildung mit Schulden an . Müssen halt damit dann leben . Aber solange Sie studieren haben Sie Geld zur Verfügung ,dies ist Fakt.Haben Sie anschließend dann eine dementsprechende Arbeit , dann kann man es zurück zahlen .
jetzt antwortenKommentar meldenSie meinen BAföG? Schön und gut, aber das muss schließlich nach Studium oder Ausbildung auch wieder zurückgezahlt werden. Geschenkt ist da schließlich nichts.
jetzt antwortenKommentar meldenEin Student bekommt doch jetzt über 600 Euro. Na , eine Frau , die 45 Jahre gearbeitet hat bekommt 565Euro Rente . Sie muß da auskommen damit , Sie hat gearbeitet dafür . Der Student will ja erst Geld verdienen .Zu DDR - Zeiten bekam man 400 Mark .Sie , da ist man nicht mit aus gekommen .Wer keine finazkräftigen Eltern hatte , der konnte nicht studieren .Was jetzt ein Student bekommt ist angemessen . Na , große Sprünge kann er nicht machen dies stimmt . Die Rentner aber auch nicht . Auch ein Rentner hat noch Wünsche !!!
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