Der Chemiker Otto Hahn und die Physikerin Lise Meitner trafen sich 1907 in Berlin zum ersten Mal. Aus der Begegnung entwickelte sich eine 30-jährige enge Zusammenarbeit.
Otto Hahn nahm Lise Meitner als seine Assistentin ans Kaiser-Wilhelm-Institut (KWI). Da damals aber noch äußerst schwierige Bedingungen für Frauen in der Wissenschaft galten und diese nicht offiziell am KWI arbeiten durften, musste Meitner für ihre Experimente in den Keller ausweichen. Aus einem nur auf wenige Jahre angesetzten Forschungsabstecher von Meitner nach Berlin entstand so aber eine 30-jährige enge Zusammenarbeit mit Hahn.
Beide galten als exzellente Wissenschaftler. Während der 1879 in Frankfurt am Main geborene Hahn schon bald eine relativ geradlinige Karriere einschlug, musste Meitner (1878 geboren) früh gegen die gesellschaftlichen Konventionen ankämpfen: Ihre Eltern waren über ihren Wunsch, Physik zu studieren, wenig begeistert. 1901 - ein Jahr nach der offiziellen Zulassung von Frauen an österreichischen Universitäten - durfte Meitner dann aber doch ihr Studium beginnen.
Hahn und Meitner experimentierten gemeinsam zu verschiedenen Prozessen und fanden dabei unter anderem mehrere Radioelemente wie das Thorium D (ein Isotop des Elements Thallium). Als sich die Arbeitsbedingungen für die österreichische Jüdin Meitner in den 30er Jahren bedingt durch die politischen Verhältnisse in Deutschland verschärften, ließ Hahn sie am KWI weiterforschen. Allein zwischen 1934 und 1938 entstanden so 15 Publikationen über Fragen der künstlichen Umwandlung des Urans durch Neutronen, an denen auch Hahns Assistent Fritz Straßmann beteiligt war.
Mit der Vertreibung Meitners aus Deutschland wurde die fruchtbare Zusammenarbeit jedoch jäh beendet. Per Brief hielten Hahn und sie zwar noch Kontakt, doch Meitner kehrte nie wieder nach Berlin zurück. Sie blieb bis 1960 in Stockholm und verbrachte ihre letzten Lebensjahre bis zum Tod im Jahr 1968 in Cambridge. Hahn dagegen trat nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland aktiv gegen den Missbrauch der Atomenergie ein. Er starb drei Monate vor Meitner, im Juli 1968, in Göttingen.
nachträglich dank und anerkennung für diese persönlichkeiten .ein fluch jenen die sie aus deutschland vertrieben haben.eine schande die es zugelassen haben. ein apell an die heutige jugend:legt den braunen brunnenvergifter das handwerk.ich weiß,wovon ich rede.ich bin zeitzeuge jahrgang 1926.
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