Enorme Lücke zwischen Billiglohn und Topverdienst
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Dünne Brieftaschen, dicke Portmonees - die Unterschiede bei Deutschlands Löhnen können kaum krasser sein. Weltweit sind die Differenzen nur in den USA und in Polen genauso heftig.
«Unter den Industrieländern zählen Deutschland, Polen und die Vereinigten Staaten zu denjenigen Ländern, in denen sich die Kluft zwischen den höchsten und den niedrigsten Löhnen am raschesten vergrößert hat», heißt es in einem Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO). Spanien und Frankreich gelang es dagegen, die Unterschiede bei den Löhnen zu verringern.
Die IAO warnte angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise auch vor rückläufigen Reallöhnen und zunehmenden sozialen Spannungen. «Den weltweit rund 1,5 Milliarden Lohnabhängigen stehen schwierige Zeiten bevor», sagte IAO-Generalsekretär Juan Somavia in Genf. Die Zahl der Arbeitslosen werde um 20 Millionen zunehmen. In den Industrieländern dürften die Reallöhne im Schnitt um 0,5 Prozent sinken, in diesem Jahr aber noch um 0,8 Prozent steigen, heißt es in einer Studie der UN-Sonderorganisation.
Auch in Deutschland seien im kommenden Jahr sinkende Reallöhne zu erwarten, sagte IAO-Experte Daniel Vaughan-Whitehead in Berlin. Nach dem Bericht nahmen die Reallöhne in Deutschland zwischen 2001 und 2007 nur um durchschnittlich 0,51 Prozent pro Jahr zu - weniger als in vielen anderen Industrieländern. Für Russland und China wurden Zuwächse von zehn Prozent und mehr ermittelt. Zudem vergrößerte sich die Kluft zwischen Arm und Reich in mehr als zwei Drittel der 86 untersuchten Länder.
Ein Schlüssel für die Erholung der Wirtschaft sei die positive Lohnentwicklung verbunden mit Stärkung der Massenkaufkraft, erklärte die Organisation. Deshalb müsse der Anteil der Lohneinkommen am Bruttoinlandsprodukt zulasten der Gewinne endlich wieder gesteigert werden. Die IAO macht sich dabei für Mindestlöhne stark: Diese sollten «zum Schutz der schwächsten Arbeitnehmer» überall eingeführt und - wo immer möglich - angehoben werden. Kritik, dass Mindestlöhne generell die Arbeitslosigkeit erhöhten, wies Vaughan-Whitehead zurück.
ham
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Hier zeigt sich wie der Kapitalismus in unserer Republik die Führung übernommen hat, wir näheren uns eher den Löhnen in den Entwicklungsländern wie diese umgekehrt, Lohnausbeute wird heute mit Hilfe der Hartz4 Gesetzgebung Staatlich verordnet, Menschenwürde mit Füssen getreten dies zeigt allein das für ARGE-Mitarbeiter erst ein Betrieb gemeldet werden muß wenn er Löhne unter 3Euro bezahlt, also dann erst Sittenwidrige Löhnezahlt und so hat man wieder über Staatliche Behörden eine neue Lohnuntergrenze festgelegt.
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