Nackte Haut in Afrika
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Der Pirelli-Kalender 2009 will nicht nur nackte Schönheiten zeigen, sondern auch ein bisschen grün sein. US-Fotograf Peter Beard stellte sein Werk in Berlin unter grellem Blitzlichtgewitter vor.
Beard, der lange in Afrika lebte, lichtete seine Models in der Kalahari-Wüste und im Okawango-Delta von Botswana ab. Die spärlich bekleideten Frauen posieren mit wilden Tieren wie Elefanten, Schlangen und Löwen. «Das ist der beste Kalender, den ich je gesehen habe», sagte Pirelli-Chef Marco Troncetti. Bei der Präsentation waren die Models allerdings angezogen.
Der Kalender des italienischen Reifenherstellers, der zum 36. Mal erscheint, ist nichts für die Autowerkstatt. Er ist nicht im Handel erhältlich, sondern geht nur an auserwählte Personen, was ihm einen Sonderstatus beschert hat. Diesmal will der Kalender sogar etwas für die Umwelt tun. Beard wollte die Schönheit der Natur mit der Schönheit der Frauen kombinieren. «Wir müssen uns auf die Natur besinnen, wir brauchen Aufklärung und Wandel», sagte der Fotograf. Der Kalender ist eine Collage aus Bildern, Zitaten und Beobachtungen.
Am Abend will Pirelli sein Werk bei einer Gala feiern. Dazu waren 700 Gäste in einen alten Bahnhof eingeladen, darunter Model Eva Padberg, Sänger Marius Müller Westernhagen und der italienische Botschafter Antonio Puri Purini.
naf
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