Sa., 04.02.12

Interview «Scientology ist verfassungsfeindlich»

Von news.de-Redakteurin Nadine Kotré

Artikel vom 19.11.2008

Oft wird Scientology als bloße Sekte der Hollywood-Promis abgetan. Für ein Umdenken und Aufklärung kämpft Ursula Caberta. Seit 1992 ist sie Leiterin der Arbeitsgruppe Scientology in Hamburg. Mit news.de sprach sie über Ziele, Vorgehensweisen und Gegner von Scientology.

news.de: Frau Caberta, was genau ist Scientology?

Ursula Caberta: In Deutschland ist Scientology eine verfassungsfeindliche Organisation, die im Bereich des politischen Extremismus anzusiedeln ist. Die Ideologie von Scientology ist mit unseren Grundsätzen der Verfassung zur Gleichheit der Menschen und der Religions-, Presse- und Meinungsfreiheit nicht vereinbar. Das ist von der Innenministerkonferenz 1997 festgestellt worden und seitdem wird Scientology vom Verfassungsschutz überwacht. Die Rechtsgültigkeit dieser Entscheidung wurde zuletzt im Februar dieses Jahres vom Oberverwaltungsgericht Münster bestätigt.

news.de: Welches Ziel verfolgt die Organisation? Wo liegen die Gefahren, die von ihr ausgehen?

Caberta: Das Ziel ist politische Macht. Die Lehre, die Scientology-Gründer L. Ron Hubbard entwickelt hat, ist ganz gezielt darauf ausgerichtet, in jedem Land, in dem sie aktiv sind, die politische Meinungsführerschaft zu übernehmen. Diese Ideologie soll dann Schritt für Schritt als Gesellschaftssystem eingeführt werden. In diesem Zusammenhang äußerte Hubbard Sätze wie «Wir sind die Einzigen, die das Recht haben, über andere zu richten». Um das voran zu bringen, wurden in London, Madrid, Brüssel und auch Berlin riesige Zentralen errichtet. Zudem versucht die Organisation politischen Einfluss zu nehmen, indem sie in allen öffentlichen Ausschüssen sitzt. Dadurch sollen Gesetze, die der Organisation schaden, verhindert und alles, was der Organisation nutzt gefördert werden.

news.de: Wie viele Mitglieder gibt es in Deutschland?

Caberta: Das wissen wir nicht genau. Die Zahlen, die sie veröffentlichen, halte ich für übertrieben. Zudem schwanken die Angaben ständig. An die richtigen Mitgliederzahlen heranzukommen ist äußerst schwierig, da die Mitglieder nicht zwingend in einem deutschen Verein Mitglied sein müssen. Die entscheidende Vereinigung ist die Internationale Scientology-Vereinigung. Dort ist man Mitglied. Die wirklich authentischen Zahlen liegen in Los Angeles und die wird David Miscavige, der Boss der Organisation, wohl nicht preisgeben.

news.de: Welche Grundaussage hat Scientology und wie soll diese den neuen Mitgliedern vermittelt werden?

Caberta: Die Grundaussage von Scientology ist, dass man mit Hilfe der Organisation alles erreichen, sich selbst verwirklichen kann. Wer bei Scientology ist, braucht keinen Gott oder eine höhere Macht, um seine Wünsche zu erfüllen, weil er irgendwann selber alles beherrschen kann. Man begeht die sogenannte «Brücke zur völligen Freiheit». Dazu gibt es Kurse, die absolviert werden. Es gibt viele Stufen und mit jedem bestandenen Kurs steigt man auf. Bis man irgendwann Herrscher über Zeit, Raum, Materie und Energie ist. DasGefährliche ist, dass nicht immer gleich gesagt wird, dass es sich um Scientology handelt. Die Einstiegsdroge ist der so genannte Kommunikationskurs. «Lerne kommunizieren. Lerne Dich anderen verständlich zu machen. Hebe Deine Defizite auf.» Das sind die Inhalte, die vermittelt werden und mit denen neue Mitglieder angelockt werden sollen. Beliebt ist auch der Persönlichkeitstest. Das Resultat dieses Tests ist immer, dass irgendeiner ne Macke hat. Der Scientologe, der den Test auswertet, sagt dann, wie man dieses Problem beheben kann. Im Grunde aber dient diese Analyse nichts anderem als einer Einschätzung wie gut man den Getesteten in die Organisation bekommt. Der Test soll neugierig machen auf sich selbst. Mit einem psychologischen Persönlichkeitstest hat das nichts zu tun.

news.de: Wie steht Scientology zu Homosexualität und Behinderung?

Caberta: Dazu gibt es verschiedene Aussagen des Gründers L. Ron Hubbard. Eine Aussage war, dass es sich bei Homosexualität um eine Krankheit handelt, die Scientology heilen kann. Es gibt auch das Gerücht, dass er in den USA einige Promis in die Organisation gelockt hat, mit dem Versprechen, sie von dieser Krankheit zu heilen. An diesem Beispiel erkennt man, wie Scientology die Menschenwürde abspricht. Und man kann erahnen, was es bedeuten würde, wenn solch eine Gruppe die Meinungsführerschaft übernehmen würde. Behinderung ist ein ganz schwieriges Kapitel. Eigentlich wird man bei Scientology nicht krank. Und wenn das doch mal geschieht, dann heilt man sich selbst. Was Behinderte betrifft, ist mir kein behindertes Scientology-Mitglied bekannt.

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Interview: «Scientology ist verfassungsfeindlich» » Gesellschaft » Nachrichten

URL : http://www.news.de/gesellschaft/726233413/scientology-ist-verfassungsfeindlich/1/
Schlagworte:
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Leserkommentare (29)
  • Kommentar: 29
  • 30.07.2010 15:00
von
Gerry

Lassen wir Caberta und Co. mal ausser Sichweite und befassen uns vielmehr mit der Tatsache, warum Scientology immer noch existiert! Fact ist doch, dass noch NIE eine Anschuldigung gegen Scientology je etwas handfestes zu Tage gefördert hat. Wäre es wirklich so dramatisch, dann würde Scientology bereits nicht mehr existieren! Vor fast 20 Jahren war ich selbst Mitglied der Kirche und als ich nicht mehr dabei war, wurde ich weder verfolgt oder sonst etwas. Liebe Menschen da draussen - selber zu erleben und zu sehen ist das einzige was zählt! Hierfür braucht es keine Caberta!

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  • Kommentar: 28
  • 03.02.2009 05:23
von

mit argumenten scheinen sie es nicht zu haben. aber mit dem verstehen wenig unterschwelliger botschaften auch nicht. also ja, natürlich ist das alles quatsch. es gibt keine sekten ;)

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  • Kommentar: 27
  • 02.02.2009 15:45
von
Antwort auf Kommentar 26

klar alles dummes Geschwätz. Immerhin kenne ich 2 ex-Scientologen die nicht von Scientology verfolgt werden. Caberta behauptet doch man wird von Scientology verfolgt wenn man da rausgeht. Also alles nur dummes Geschwätz. Und das Caberta selbst mehrfach verurteilt wurde scheint man dabei zu großzügig zu übersehen. Grüße Mike aus Thüringen P. S. ich warte immer noch auf ein Statement von der Hamburger Behörde bezügl. Caberta aber die haben bestimmt was zu verheimlichen weil Sie mir nicht Antworten. :-(

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  • Kommentar: 26
  • 02.02.2009 15:21
von
Antwort auf Kommentar 25

ja klar, alles nur gerüchte. einschüchterungsversuche von kritikern und dubiose methoden, tom cruises fehltritte... alles nur ausgedacht. haha. das nenn ich mal fundierte argumentation.

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  • Kommentar: 25
  • 02.02.2009 14:52
von

Alles nur Dumme Gerüchte über Scientology und jeder glaubt es. Und wer ist die größte die dumme Gerüchte in die Welt setzt? Ursula Caberta!!! Caberta ist schon mehrfach von Gerichten verurteilt worden wegen Menschenrechtsverletzungen, Schmiergeld-Affäre etc. Warum setzt ausgerechnet so eine die übelsten Gerüchte in die Welt? Als ich die Behörde gefragt hatte warum so eine verurteilte offiziell für eine Behörde Arbeitet bekam ich keine Antwort. (keine Antwort ist auch eine Antwort). Grüße Mike

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  • Kommentar: 24
  • 20.01.2009 21:30
von

ich habe mich mit der scientology sekte auseinandergesetzt.man wird verfolgt wenn mann was sagt.daran glaube ich nicht,das die gut sind

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  • Kommentar: 23
  • 23.11.2008 23:15
von
Antwort auf Kommentar 22

Warum wurde Shawn Lonsdale DANN verfolgt?

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  • Kommentar: 22
  • 23.11.2008 13:56
von
Antwort auf Kommentar 21

Scientology verfolgt auch niemanden, weil er homosexuell ist. Jegliche gegenteilige Behauptung ist eine Lüge.

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  • Kommentar: 21
  • 22.11.2008 02:08
von
Antwort auf Kommentar 20

Der Vergleich hinkt aber gewaltig. In Rom werden auch keine Homosexuellen verfolgt. Klar, die Kirche sagt, dass Homosexualität eine Sünde ist, aber sie verfolgen deshalb nicht Homosexuelle.

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  • Kommentar: 20
  • 21.11.2008 21:24
von

Fahren Sie doch mal nach Clearwater und schauen Sie sich die Stadt an. Nach Ihrer Logik haben wohl auch die Katholiken Rom besetzt.

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  • Kommentar: 19
  • 20.11.2008 23:56
von
Antwort auf Kommentar 18

Warum haben sie dann Shawn Lonsdale verfolgt? Dass Scientology Clearwater besetzt hat, wird außer ihnen wohl keiner bestreiten. Schonmal was von "Project Normandy" gehört?

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  • Kommentar: 18
  • 20.11.2008 23:45
von

Ich beziehe mich auf Ihre Aussagen in Kommentar 11 und 13. Sie erwecken darin den Eindruck, dass Scientology grundlos Homosexuelle verfolgen würde und auch "schon eine ganze Stadt besetzt" hätte. Beide Aussagen sind völlig aus der Luft gegriffen. Die zweite ist geradezu lachhaft. Darum geht es.

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  • Kommentar: 17
  • 20.11.2008 23:09
von
Antwort auf Kommentar 16

So? Weshalb haben sie ihn denn dann verfolgt?

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  • Kommentar: 16
  • 20.11.2008 23:06
von

Ich habe weder das eine noch das andere behauptet. Mir ging es lediglich um die eklatante Unwahrheit der Behauptung, Scientology würde einfach jemanden verfolgen, bloß weil er homosexuell ist. Nichts könnte mehr von der Wahrhet entfernt sein.

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  • Kommentar: 15
  • 20.11.2008 22:37
von
Antwort auf Kommentar 14

Erst behauptest du Homosexualität sei eine Krankheit und nun auch noch, dass Homosexualität ein Verbrechen sei. Gehts noch?

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  • Kommentar: 14
  • 20.11.2008 22:34
von

Londsdale hat Scientologen in Clearwater schwer belästigt. Er war wegen sexueller Verfehlungen mit dem Gesetz in Konflikt gekommen. Ihre Behauptungen stellen die Angelegenheit in völlig verzerrter Weise dar, so als würde Scientology jemanden verfolgen, bloß weil er homosexuell ist. Diese Behauptung ist völlig absurd.

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  • Kommentar: 13
  • 20.11.2008 21:37
von
Antwort auf Kommentar 12

In der Stadt Clearwater hat Scientology in der ganzen Stadt Fahndungsplakate von Shawn Lonsdale aufgehängt hat auf denen steht, dass er homosexuell ist. Shawn Lonsdale ist in diesem Jahr durch angeblichen Selbstmord umgekommen.

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  • Kommentar: 12
  • 20.11.2008 21:27
von
Antwort auf Kommentar 11

Welcher Fanatiker hat Ihnen denn die Story mit der Stadt in Amerika angedreht? Im Übrigen: Wir haben Gesetze und einen Rechtsstaat in diesem Land! Da kann man einen Inlandsspionagedienst nicht einfach wie in einer Diktatur nach freier Willkür einsetzten.

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  • Kommentar: 11
  • 20.11.2008 21:05
von
Antwort auf Kommentar 10

Das ist völliger Unsinn. Scientology hat wegen der Überwachung keine Möglichkeit sich so zu entfalten, wie sie das gerne hätten. Deshalb muß die Überwachung auch beibehalten werden. In Amerika beispielsweise hat Scientology schon eine ganze Stadt besetzt und verfolgt dort Homosexuelle. Damit es hier gar nicht erst so weit kommt, sollte die Überwachung beibehalten werden.

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  • Kommentar: 10
  • 20.11.2008 20:44
von
Antwort auf Kommentar 9

Die Überwachung von Scientology durch den VS hatte nie einen anderen Zweck als Diskriminierung. Dies wird jetzt ganz offensichtlich. Dass von einem Verbotsverfahren Abstand genommen wird, ist ein Beleg dafür. Die Verantwortlichen wissen haargenau, dass sie damit scheitern würden. Es gibt eigentlich nur eine logische Konsequenz: die Einstellung der Beobachtung. Wie lange sollen denn noch unnötig Steuergelder verschwendet werden für das Hobby von ein paar uneinsichtigen und intoleranten Leuten?

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  • Kommentar: 9
  • 20.11.2008 20:32
von
Antwort auf Kommentar 8

Scientology hat gegen die Überwachung durch den Verfassungsschutz geklagt, die Klage wurde abgewiesen und das zu Recht.

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  • Kommentar: 8
  • 20.11.2008 17:19
von
Antwort auf Kommentar 7

Der Staat hat nicht das Recht einen Inlandsspionagedienst als Diskriminierungsinstrument zu missbrauchen. Ein derartiges Verhalten ist gewöhnlich lediglich in Unrechtsregimen gebräuchlich, nicht aber in freiheitlichen Rechtsstaaten.

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  • Kommentar: 7
  • 20.11.2008 14:11
von
Antwort auf Kommentar 6

Dass Scientology gesellschaftlich ausgegrenzt wird, ist auch durchaus wünschenswert.

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  • Kommentar: 6
  • 20.11.2008 14:00
von
Antwort auf Kommentar 4

Das NPD-Verbotsverfahren ist deshalb gescheitert, weil zu viele V-Leute des VS bei der NPD waren. Es ist auch zu berücksichtigen, dass die Beobachtung durch den VS gerne auch als Diskriminierungsinstrument z. B. gegen neue Parteien, wie anfangs gegen die Grünen, eingesetzt wird. Dieser Aspekt ist m. E. auch der Hauptzweck der VS-Beobachtung von Scientology. Dadurcht soll eine gesellschaftliche Ausgrenzung erreicht werden. Der Verzicht auf ein Verbotsverfahren ist in diesem Zusammenhang sehr aufschlussreich und bestärkt mich in der Richtigkeit meiner Vermutung.

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  • Kommentar: 5
  • 19.11.2008 19:40
von

Was die Annerkennung Scientologys als Religion angeht, ist dieser Link interessant: http://www.relinfo.ch/scientology/religion.html Selbst Hubbard hat den Status oft aufgehoben. Zitat der Website: "Zitate aus dem Munde Hubbards belegen, dass bei diesem Anspruch steuerliche und imagemässige Motivationen zumindest mit eine Rolle gespielt haben, ein Faktum, das für breite Teile der Oeffentlichkeit den Religions- resp. den Kirchenstatus der Scientology als obsolet erscheinen lässt."

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  • Kommentar: 4
  • 19.11.2008 17:28
von
Antwort auf Kommentar 1

Dass ein Verbotsverfahren scheitert heißt noch lange nicht, dass die Ideologie NICHT verfassungsfeindlich sei. Die NPD hat auch eine verfassungsfeindliche Ideologie und das Verbotsverfahren ist trotzdem gescheitert. Scientology hat auch eine verfassungsfeindliche Ideologie, weil sie nämlich nur Scientologen Bürgerrechte anerkennen und alle die gegen Scientology sind würden sie am liebsten einsperren, wenn sie könnten.

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  • Kommentar: 3
  • 19.11.2008 17:24
von
Antwort auf Kommentar 2

Stimmt nicht. Die katholische Kirche sieht Homosexualität als SÜNDE an und nicht als Krankheit und sie verspricht den Leuten nicht, dass sie gegen Bezahlung Homosexualität "heilen" könne, so wie es Scientology tut. Und der Test hilft überhaupt niemandem. Es haben sich im Gegenteil sogar Leute umgebracht nachdem sie das erschütternde Test-Ergebnis von Scientology erhalten haben, dass sie nichts wert seien. Der Test zielt nämlich immer nur darauf ab das Negative an einer Person herauszufinden und dann behauptet Scientology sie könnten einem helfen. KAJA BALLO hat sich umgebracht deshalb.

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  • Kommentar: 2
  • 19.11.2008 13:27
von

Ich verstehe das ganze nicht recht, die katholische Kirche sieht Homosexualität auch als Krankheit an. Warum greift Caberta nicht auch die katholische Kirche an? Wenn der Test tatsächlich dazu verwendet werden kann, dass man eine Person einschätzen kann, dann hat der Test einen seeehhhr hohen psychologischen Wert. Wie er verwendet wird ist nochmals etwas anderes. Ich denke jeder der überhaupt so einen Test ausfüllt, ist bereits neugierig auf sich selbst, wieso sollte er ihn denn sonst machen?!

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  • Kommentar: 1
  • 19.11.2008 11:50
von

Was Frau Caberta behauptet, ist eine Unwahrheit. Scientology wird vom VS beobachtet, dies heißt jedoch noch lange nicht, dass Scientology verfassungsfeindlich ist. Wenn es so wäre, dann würden die Innenminister nicht davor zurückschrecken, ein Verbotsverfahren einzuleiten. Warum wohl tun sie das nicht, wie aus den Medien zu erfahren war? Weil sie haargenau wissen, dass sie damit scheitern würden. Außerdem wäre es eine Blamage für Deutschland, wenn Scientology, welche in zahlreichen Ländern als Religion anerkannt ist, verboten würde, nicht jedoch die NPD, eine rechtsextremistische Partei.

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