21 Tote bei Bandenkrieg
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Bei einem stundenlangen Bandenkrieg in einer Haftanstalt der nordmexikanischen Stadt Reynosa sind 21 Häftlinge ums Leben gekommen.
Weitere zehn Insassen seien verletzt worden, teilten die Behörden des Bundesstaates Tamaulipas an der Grenze zu den USA weiter mit. Die Gewalt habe begonnen, als sich die in verschiedenen Flügeln der Haftanstalt untergebrachten Mitglieder beider Banden Flüche und Verwünschungen zuriefen.
Nach inoffiziellen Angaben brach im Arbeitstrakt ein Feuer aus, mehrere Häftlinge verbrannten. Die eilig verstärkten Sicherheitskräfte brachten die Lage erst Stunden nach Beginn des Kampfes unter Kontrolle. Aus dem Gefängnis waren am 9. Oktober 17 Häftlinge mit Hilfe von Wärtern durch das Haupttor entkommen.
Fünf von ihnen waren mutmaßliche Killer des sogenannten Golfkartells, eine der mächtigen Drogenorganisationen Mexikos. Die verschiedenen Banden Mexikos liefern sich seit Monaten einen brutalen Kampf um die Kontrolle über den Drogenschmuggel. Dabei starben seit Jahresbeginn weit mehr als 3000 Menschen.
naf
An den vielen Toten und Verletzten bei den Bandenkriegen in Mexiko und auch anderswo tragen die hiesigen Konsumenten eine erhebliche Mitschuld. Aber das dürfte den hiesigen Konsumenten von Drogen egal sein, stumpfen Drogen doch maasiv ab.
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