Auf Patienten kommen bei der Schweinegrippe-Impfung keine Kosten zu. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat sich mit den Kassen geeinigt: Die Versicherer zahlen für 50 Prozent der Bevölkerung. Den Rest der Kosten trägt die Staatskasse.
Auf diesen Kompromiss einigten sich Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und Spitzenvertreter der Kassen in Berlin. Eine Erhöhung der Krankenkassenbeiträge werde es nicht geben, hieß es. Eine entsprechende Rechtsverordnung soll in der kommenden Woche im Kabinett beraten werden. Die Krankenkassen lobten die Einigung als gutes Ergebnis.
Die Krankenkassen hatten sich zuvor dagegen gewehrt, die Kosten für die Impfungen komplett alleine zu übernehmen und für diesen Fall einen höheren Beitragssatz gefordert. Ihrer Einschätzung nach beliefen sich die Kosten auf 0,7 bis 1 Milliarde Euro, der Bund hatte eine geringere Summe genannt.
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) betonte, dass die Kassen den Großteil der Kosten ohne Beitragserhöhungen aus den eigenen Haushalten finanzieren könnten. Zum weiteren Vorgehen sagte sie, dass zunächst die Risikogruppen geimpft würden. Dazu zählen neben Schwangeren auch Menschen mit Vorerkrankungen oder medizinisches Fachpersonal. Wie viele Menschen sich tatsächlich darüber hinaus für die Impfung entscheiden würden, sei ungewiss. Jeder, der aber eine Impfung haben möchte, soll sie bekommen, betonte die Ministerin. Weiter kündigte sie an, dass die bereits bestellten 50 Millionen Dosen Impfstoff, die zunächst für rund 30 Prozent der Bevölkerung ausreichen werden, voraussichtlich ab Ende September oder Anfang Oktober bereitstünden.
Der GKV-Verbandsvorsitzende Klaus-Dieter Voß sagte, dass die Krankenkassen sehr daran interessiert seien, dass die Impfquote insgesamt möglichst hoch sei. Zugleich begrüße der Verband, dass in der Rechtsverordnung «Limits» für die Kostenübernahme der Kassen gesetzt würden. Voß zufolge fließen die Gelder der Kassen für die Impfungen zunächst in einen Fonds. Wenn dieser erschöpft sei, werde der Bund einspringen. Werde der Fonds nicht komplett benötigt, werden die Gelder anteilig an die Krankenkassen zurückgezahlt.
Voß kündigte ferner an, dass konkrete Zahlen in der Rechtsverordnung geregelt würden. Derzeit sei davon auszugehen, dass der Pauschalbetrag für die Impfungen gegen die Schweinegrippe 30 Euro pro Patient nicht übersteigen werde. Die Impfung setzt sich aus zwei zeitlich versetzten Impfungen zusammen.
Der Vorstandsvorsitzende der Barmer, Johannes Vöcking, nannte die Einigung ein «gutes Ergebnis», da so allen Versicherten die Möglichkeit zur Impfung gegeben werde. Grünen-Chefin Claudia Roth bezeichnete hingegen die Einigung als «fragwürdige Feuerwehraktion» und forderte grundsätzlich eine solidarische Bürgerversicherung statt des geltenden Gesundheitsfonds.
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frau schmidt sollte nun endlich sich aus der politik verabschieden sie ist für das gesundheits- wesen nicht mehr tragbar!!der blödeste hat inzwischen bemerkt, daß an der schweinegrippe nichts dran ist. nur frau schmidt legt sich mächtig ins zeug. WARUM??? der verdacht liegt nahe, daß sie von der pharmaindus- trie geschmiert wird. herr steinmeier sollte sich schnellstens von solchen personen trennen,das könnte für die SPD sprechen !!!
jetzt antwortenKommentar meldenLeute lasst euch nicht verarschen! Schaut euch das an dann wisst ihr bescheid. http://www.anti-zensur.info/Videos.html#
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