Von news.de-Redakteurin Ines Weißbach
Die Schule hat in einigen Bundesländern wieder begonnen. In diesem Jahr ist es möglich, dass Schüler ein ganz besonderes Souvenir aus dem Urlaubsland mitgebracht haben: Die Schweinegrippe. Deshalb werden die Schüler belehrt.
Küsschen sollten sie sich nicht mehr geben, sagt der Direktor des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik in Dresden, Steffen Rothe. Von der beliebten Begrüßungsform unter seinen 150 Schülern muss er ihnen ab heute abraten. Am ersten Schultag nach den großen Ferien klären die Klassenlehrer in Sachsen ihre Schüler über Schweinegrippe auf.
Die Sächsische Bildungsagentur hat vor dem Ende der Ferien einen Arbeitsauftrag an alle Schulleiter gesendet. «Jede Schule muss trotz Schweinegrippe Bedingungen schaffen, die einen normalen Schulalltag ermöglichen», sagt Heike Scherf von der Bildungsagentur in Chemnitz auf news.de-Anfrage. Dazu wurde ihnen Material an die Hand gegeben, das erklärt, an welches Gesundheitsamt und welche Ärzte sie sich im Fall eines Ausbruchs der Schweinegrippe wenden können. Es sollen hygienische Bedingungen geschaffen werden, um eine Ausbreitung der Krankheit und damit auf längere Sicht eventuelle Schulschließungen zu verhindern.
Im Dresdner Musikgymnasium werden die Schüler heute Vormittag darüber belehrt, was Influenza und eine Pandemie überhaupt sind. Dieses Grundwissen sei wichtig, auch um Panik zu vermeiden. «Wir sagen ihnen, dass sie ruhig bleiben sollen. Denn Angst ist ein schlechter Begleiter», sagt Steffen Rothe im Gespräch mit news.de. Seine Schüler wissen nun Bescheid, dass sie nicht mehr in die Hand, sondern in die Armbeuge niesen sollen, Kontakte zu erkrankten Personen meiden und gründlich Hände waschen – am besten mehrfach am Tag, besonders vor dem Essen.
Obwohl es der erste Schultag ist, werden Lehrer und Schüler vermeiden, sich zur Begrüßung die Hände zu schütteln. Für die «sichere Entsorgung von Einmaltaschentüchern» wurden Plastiktüten in jedem Klassenraum verteilt. Mundschutze werden allerdings noch nicht ausgegeben. «Wir wollen die Aufklärung ernsthaft betreiben, und falls wir irgendwann einen Mundschutz brauchen, dann werden wir den besorgen», sagt Rothe.
Ihre Schüler seien sehr interessiert an der Schweinegrippen-Belehrung gewesen, sagt Christiane Carl, Lehrerin für Deutsch und Englisch am Landesgymnasium für Musik. «Es wurden viele Fragen gestellt. Die Schüler wollten wissen, ob die Grippe tödlich ist, ob man sich mehrfach anstecken kann, oder wie das ist, wenn man noch eine weitere Krankheit wie Diabetes hat», sagt die Leiterin einer sechsten Klasse.
Die Lehrer sind nicht nur in Sachsen durch Merkblätter, ausgegeben vom Robert-Koch-Institut, sensibilisiert für die Symptome der Schweinegrippe. Im Schulalltag müssen sie für eine intensive Lüftung der Räume sorgen, erklärt Heike Scherf. Und obwohl die Schweinegrippe das Thema am ersten Schultag ist, plädiert sie für mehr «Unaufgeregtheit», da die Krankheit in Deutschland bisher sehr mild verlaufen sei.
Bereits ausgebrochen ist die Schweinegrippe als Ferien-Mitbringsel in der Kindertagesstätte «Hummelnest» in Leipzig. Die Einrichtung sei laut einer Mitteilung des Gesundheitsamt dennoch weiter geöffnet. Wie die Leipziger Volkszeitung schreibt, sei die Grippe nach dem USA-Aufenthalt einer Familie bereits Mitte vergangener Woche eingeschleppt. Bis heute sind nach Angaben der Behörden sieben Kinder und zwei Mütter erkrankt. Speziell in Kindestagesstätten sollten laut Hygieneabteilung des Gesundheitsamts Leipzig Oberflächen, Spielzeug und die Hände der Betreuer nach dem Putzen der Kindernase deinfiziert werden.
Derweil haben in Bayern Tests eines Impfstoffs gegen die Schweinegrippe begonnen. Das Medikament wurde Probanden am Klinikum der Universität München gespritzt, wie dessen Sprecher Philipp Kressirer sagte. Am Juliusspital in Würzburg war die Studie bereits am Samstag angelaufen. Die Tests sind Teil einer deutschlandweiten Untersuchung. In München sollen in den kommenden zwölf Monaten bis zu 400 Menschen insgesamt drei Spritzen bekommen.
Weiterführende Links:
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Videoumfrage: Keine Angst vor der Schweinegrippe
Schweinegrippe: Virologe empfiehlt längere Sommerferien
Aus dem Netz:
Die Bundesregierung gibt Hinweise und Verhaltenstipps zur Schweinegrippe in zehn Sprachen
mat/news.de
Leute lasst euch bloß nicht verarschen ! Schaut euch das an und Ihr wisst bescheid. http://www.anti-zensur.info/Videos.html#
jetzt antwortenKommentar meldenmann ey ich will doch nur wissen wann die schule wieder begint ?
jetzt antwortenKommentar meldenLeute lest zwischen den Zeilen. Die Strategie ist seit Jahrzehnten klar. Erst Panik machen-dann abkassieren. Keiner fragt danach gibt es denn die Schweinegrippe wirklich ? Und die Pharma bleibt bis heute generell den Nachweis über die Wirksamkeit von Formaldehyd, Quecksilber...Impfungen schuldig. Die Impfschäden/toten dagegen sind massenweise vorhanden und werden verschwiegen. Erschreckend ist wer da noch alles mitverdient. Aber auch die Schreiberlinge wollen leben
jetzt antwortenKommentar meldenDer Kommentar von August wurde wegen Verstoßes gegen unsere Netiquette gelöscht.
jetzt antwortenKommentar meldenLest mal das Buch: Ein medizinischer Insider packt aus von P. Yoda (Autor) ISBN-13: 978-3932576720 dann wisst Ihr, was man mit uns macht und an uns verdient
jetzt antwortenKommentar meldenAuch an news.de. Hört doch endlich mit dieser Grippephobie auf,es ist nur eine ganz normale Grippe,die man auch Hamster- od. Idiotengrippe nennen könnte. Sie dient nur zum Geldverdienen unserer Pharma-Maffia. Wenn man uns die Grippe lange genug einredet,kriegen wir sie schon und mit ein paar Tagen Bettruhe ist sie wieder Weg.Eine Kundin von mir hat sich mal gegen Grippe impfen lassen und hat heute noch mit den Impfschäden zu kämpfen!Also,nicht gerade ratsam. Wer das unbedingt will, soll es selber bezahlen und damit nicht die KK, noch teuerer machen. 20000 Tote sind normal, mit & ohne Impfung.
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