Kinostarts der Woche ab 11.04.2019: "After Passion" und "Hellboy" bringen die Leinwand zum Glühen

Bei dem einen Film ist es das Höllenfeuer, bei dem anderen die Leidenschaft: Die Comic-Verfilmung "Hellboy" und die Roman-Verfilmung "After Passion" lassen ab Donnerstag die Kinoleinwände glühen. Wir verraten Ihnen alles zu den Filmen und was sonst noch am 11. April 2019 in den deutschen Kinos anläuft.

"Niemandsland", "Hellboy" und "After Passion" laufen am 11. April in den deutschen Kinos an. Bild: news.de-montage / Twentieth Century Fox / Universum Film / Constantin Film Verleih / dpa

"Kino, dafür werden Filme gemacht!" Und da ist schon eine Menge dran. Denn kein Streaming-Dienst der Welt wird das Gemeinschaftsgefühl eines Kinobesuches jemals ersetzen können. Darum wollen wir Ihnen alle neuen Filme vorstellen, die am Donnerstag, den 11. April 2019, in den deutschen Kinos anlaufen. Vielleicht ist ja etwas für Sie dabei. Von Kinderfilmen über eine Liebesgeschichte bis hin zu fetter Comic-Action gibt es einiges zu entdecken.

"Hellboy - Call of Darkness": Der Teufelskerl nimmt neuen Anlauf

Lange vor dem ganz großen Boom der Comicbuch-Verfilmungen schuf Oscar-Preisträger Guillermo del Toro mit "Hellboy" und "Hellboy II" schaurig-schöne Fantasy-Abenteuer. Nun wird die Geschichte um den rothäutigen Comic-Helden mit den abgesägten Teufelshörnern noch einmal neu auf die Leinwand gebracht - in anderer Besetzung. In die Rolle des Halbdämons schlüpft nicht Ron Perlman (68), sondern David Harbour, der als bärbeißiger Sheriff in der Netflix-Serie "Stranger Things" Ruhm erlangt hat. Er bekommt es in der Neuauflage mit einer mächtigen Hexe zu tun (gespielt von Milla Jovovich). Die Regie übernimmt Neil Marshall ("Game of Thrones").

"After Passion": Gefährliche Liebe am College

Ihren ersten Roman veröffentlichte Anna Todd noch unter einem Pseudonym und im Internet. Über eineinhalb Jahren schrieb sie immer weiter an der erotisch aufgeladenen Geschichte. Mit großem Erfolg: Die Story wurde millionenfach aufgerufen - und die junge US-Amerikanerin erhielt einen Autorenvertrag bei einem Verlag, wo sie ihren Roman in vier Teilen veröffentlichte. Nun kommt mit "After Passion" die erste Verfilmung des Stoffes heraus. Im Mittelpunkt steht Tessa Young. Sie ist eine brave junge Frau, die am College Hardin Scott kennenlernt. Sie fühlt sich schnell zu ihm hingezogen, doch Hardin ist ein so genannter Bad Boy: Düster und unberechenbar.

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"Niemandsland - The Aftermath": Nachkriegsdrama mit Keira Knightley

In dem Nachkriegsdrama "Niemandsland - The Aftermath" verschlägt es Keira Knightley (34, "Stolz und Vorurteil") in der Rolle einer britischen Offiziersgattin ins zerbombte Hamburg. Dort soll ihr Mann (Jason Clarke) 1946 als Besatzungsoffizier beim Wiederaufbau helfen. Sie ziehen in eine vornehme Villa, die sie sich mit dem verwitweten deutschen Eigentümer (Alexander Skarsgård) und dessen Tochter teilen. Es kommt zu Spannungen, Betrug und unerwarteter Leidenschaft. Vorlage für das Kriegs- und Liebesdrama unter der Regie von James Kent ist der Roman von Autor Rhidian Brook. Der Waliser ließ sich von wahren Begebenheiten in seiner Familie inspirieren. Die Dreharbeiten fanden teilweise in der Hansestadt und in Schleswig-Holstein statt.

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"Alfons Zitterbacke": DDR-Klassiker als Kinoadaption

"Meine Eltern sagen, ich hätte viel zu viel Fantasie und machen sich deswegen große Sorgen". Mit diesen und anderen Worten stellt sich Alfons Zitterbacke im Trailer zum Film selbst vor. Regisseur Mark Schlichter nimmt uns in "Alfons Zitterbacke", der erzählt ist nach Motiven eines Kinderbuchklassikers des Schriftstellers Gerhard Holtz-Baumert, mit in das Leben eines elfjährigen Jungen. Die Bücher von Holtz-Baumert rund um den kleinen Alfons gehörten zu den bekanntesten Kinderbüchern der DDR. Im Film sind zu sehen Tilman Döbler als Alfons sowie Alexandra Maria Lara, Devid Striesow, Katharina Thalbach, Wolfgang Stumph und Bürger Lars Dietrich. Als Überraschungsgast mit dabei: Der deutsche Astronaut Alexander Gerst!

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"Willkommen im Wunder Park": 3D-Animationsabenteuer mit Lena Meyer-Landruts Stimme

June ist ein so kleines wie anrührend süßes Mädchen mit einem rotbraunen Wuschelkopf und ziemlich großen sowie ziemlich runden, hellgrünen Augen. Meistens ist June guter Laune, was sie aber vor allen anderen Dingen auszeichnet, ist ihre blühende Fantasie. So hat sich das Mädchen zusammen mit ihrer Mutter einen Wunderpark ausgedacht, der bevölkert ist von skurrilen Tieren (darunter etwa: fliegende Fische, Bären, Biber, Stachelschweine und Affen) sowie atemberaubenden Fahrgeschäften. Eines Tages entdeckt June, dass es diesen, von ihr erdachten Park nicht nur in Modell- sondern tatsächlich auch in Lebensgröße gibt. Die Zukunft aber dieses großen Freizeitparks, die sieht wenig rosig aus. In der deutschsprachigen Fassung leiht Sängerin Lena Meyer-Landrut der Hauptfigur June ihre Stimme.

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"Christo - Walking on Water": Doku erklärt das Künstlerphänomen Christo

In Deutschland verhüllte Christo den Reichstag, in New York stellte er mit seiner Frau Tausende Tore auf. Ein neuer Dokumentarfilm verrät, wie der 83-Jährige seine Ideen zu Kunstwerken macht. In "Christo - Walking on Water" folgt man ihm zum Iseosee in Norditalien. Dort ließ er schwimmende Stege bauen und Menschen konnten zwei Wochen lang über den See wandeln. Dass am Ende viel zu viele Besuche kamen, hätte fast zum Abbruch des Projekts geführt. Man beobachtet Christo und sein Team in dem Dokumentarfilm zwischen Hoffen und Bangen, Ekstase und Flucherei.

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"Border" - Abgedrehtes Fantasy-Drama aus Schweden

Mit "Border" kommt ein Film in die Kinos, der sich nur schwer in eine Schublade stecken lässt. Der iranisch-schwedische Regisseur Ali Abbasi schafft den Spagat zwischen Märchen, Fantasy und Krimi. Im Mittelpunkt der düster-mystischen Erzählung steht Tina. Mit einem deformierten Gesicht ist sie gesellschaftlich eher eine Außenseiterin, die lieber im Wald als unter Menschen ist. Als Zollbeamtin an einem Fährhafen hingegen profitiert sie von ihrer Gabe, Gefühle wie Scham oder Angst wittern zu können. Die Begegnung mit einem ähnlich deformierten Reisenden verändert ihr Leben.

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"Berlin Bouncer" - Doku über Türsteher

Ob die Tasche echt ist? Ja, hehe, sagt Sven Marquardt. Die sei ein Geschenk zum 50. Geburtstag gewesen. "Ich wollte einmal mit Gesichtstätowierung und Louis-Vuitton-Tasche verreisen." Marquardt ist die gefürchtete Türsteher-Legende der Berliner Clubs. Er bewacht das Berghain. Der 57-Jährige ist einer der Protagonisten in der Kino-Doku "Berlin Bouncer", die drei Türsteher porträtiert und bei der Berlinale Premiere feierte. Es geht um das Nachtleben heute und damals nach dem Mauerfall. Der Regisseur David Dietl (40), Sohn des Filmemachers Helmut Dietl, lernte mit 21 den sagenumwobenen Club Cookies kennen und traf so auch die beiden anderen Türsteher des Films, Frank Künster und Smiley Baldwin.

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pap/kad/news.de/dpa

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