Ridley Scott: Michelle Williams und Mark Wahlberg verzichten für Nachdreh auf Gage

Nach dem Rauswurf von Kevin Spacey mussten viele Szenen für "Alles Geld der Welt" neu gedreht werden - Mark Wahlberg und Michelle Williams machten das umsonst.

Mark Wahlberg und Michelle Williams Bild: [M] AdMedia/ImageCollect/spot on news

Der Film "Alles Geld der Welt" (OT: "All The Money in The World") hat eine besondere Entstehungsgeschichte. Ursprünglich spielte Kevin Spacey (58) darin eine Rolle. Der Film war bereits abgedreht. Doch dann wurde Spacey in den Strudel des Hollywood-Sexskandals gezogen. Regisseur Ridley Scott (80, "Alien: Covenant") schmiss ihn raus und ersetzte Spacey durch Christopher Plummer (88, "Remember"). Und das nur gute sechs Wochen vor dem US-Kinostart. Unter Hochdruck mussten alle Szenen von Kevin Spacey neu gefilmt werden. Eine Mammut-Aufgabe, die dem gesamten Team so einiges abverlangte.

"Jeder hat es umsonst getan"

Umso überraschender ist es da, dass die Top-Stars des Films wie Michelle Williams (37, "Manchester by the Sea") und Mark Wahlberg (46, "Ted") für die erneuten Aufnahmen nochmals nach Europa flogen und kein Geld für die zusätzlichen Drehtage verlangten. Das berichtet die US-Tageszeitung "USA Today" auf seiner Webseite. "Jeder hat es umsonst getan", wird Regisseur Scott zitiert, der 22 Szenen seines Dramas über die berüchtigte Entführung des US-amerikanischen Milliardär-Enkels John Paul Getty III. neu drehen musste. Die Kosten: zehn Millionen Dollar.

Lediglich Christopher Plummer, der Spacey als Öl-Tycoon J. Paul Getty ersetzt hat, wurde bezahlt. Auch die Film-Crew sei für den zusätzlichen Aufwand entlohnt worden. In den USA startet der Film am 25. Dezember in den Kinos. In Deutschland soll er ab 15. Februar 2018 zu sehen sein.

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