Lars Eidinger: Hartes Urteil? "Normal ist Kristen Stewart nicht"

Lars Eidinger ist nun schon zum zweiten Mal an der Seite von US-Star Kristen Stewart in einem Kinofilm zu sehen. Was der anspruchsvolle deutsche Künstler von Stewart selbst sowie von ihrer "Twilight"-Saga hält, verrät er im Interview.

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Im Mystery-Thriller "Personal Shopper" (Kinostart: 19.1.) ist der Berliner Schauspieler Lars Eidinger (41, "Terror - Ihr Urteil") nun schon zum zweiten Mal an der Seite von Hollywood-Star Kristen Stewart (26, "Still Alice") zu sehen. Erstmals trafen die beiden für das Drama "Die Wolken von Sils Maria" (2014) aufeinander. Ob der anspruchsvolle deutsche Künstler sich inzwischen auch mal Stewarts erfolgreiche Teenie-Vampir-Filme der "Twilight"-Saga angesehen hat, hat er spot on news am Rande des ARD-Adventsessens verraten.

Lars Eidinger: "Normal ist Kristen Stewart nicht"

"Ja, die hatte ich aber schon vorher gesehen", sagt der Schauspieler überraschend und weiter: "Mir gefällt das". Doch damit reiht er sich nicht etwa in die Teenie-Schwärmereien ein. Vielmehr erkennt der Theaterprofi in ihm in einer bestimmten Szene etwas ganz Besonderes: "Da gibt es diese eine Szene, in der Bella (Stewart) und Edward (Pattinson) zusammen auf der Schulbank sitzen. Und dadurch, dass er Vampir ist und sie nicht und er sie unbedingt beißen will, können die beiden eine Dimension von Sehnsucht spielen, die relativ schwer zu erreichen ist."

Das erinnere ihn doch eher an einen Theaterstoff, sagt Eidinger. "Man weiß, es geht um Leben und Tod. Er begehrt diese Frau so, weiß aber auch, wenn man dem nachgibt, bedeutet es den Tod beziehungsweise das ewige Leben als Vampir. Das fand ich irre, was da verhandelt wird", so sein Fazit. Außerdem haben ihm die beiden Darsteller gut gefallen: "Ich mochte dieses Paar, Kristen Stewart und Robert Pattinson, visuell. Die sehen zusammen vor der Kamera einfach wahnsinnig gut aus."

"Ausnahmeexistenz" Kristen Stewart

Zurück zu den Filmen von Eidinger und Stewart. Bei den Dreharbeiten und gemeinsamen Promo-Veranstaltungen hat er einen Eindruck davon gewonnen, wie sich ihrer beider Künstlerleben unterscheidet: "Normal ist Kristen Stewart nicht. Wenn man Celebrity in diesem Ausmaß ist, kann man gar nicht normal sein. Das ist undenkbar. Sie führt eine totale Ausnahmeexistenz. Sie kann ja nicht mal einfach auf die Straße gehen. Das schränkt sie natürlich extrem ein", erklärt Eidinger.

Auch von Stewarts Spiel zeigt sich Eidinger schwer beeindruckt: "Man denkt immer, Schauspielerei hätte etwas mit Lügen und Verstellung zu tun. Wenn man sie spielen sieht, merkt man aber: Das Gegenteil ist der Fall. Sie ist aufrichtig in jedem Moment, zu sich, zum Partner und zur Situation", so das Expertenlob.

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