Pixels: Eine Mischung aus Comedy und Science Fiction: Adam Sandler im Krieg gegen Pac-Man und Co.

In Adam Sandlers neuestem Werk geht es um die Errettung der Welt. Diese wird nämlich von Aliens im 80er Jahre-Gaming-Kostüm angegriffen. Sony hat in die Produktion des farbengewaltigen Klamauks fast 90 Millionen Dollar investiert. Ob der Film den Erwartungen gerecht werden kann?

Adam Sandler ist ja als Blödel-Barde weithin bekannt. Da wundert es auch nicht, dass er die Hauptrolle in einem ganz eigenwilligen Film übernommen hat. Aliens wollen die Welt zerstören - mit Hilfe der Video-Spiele der 80er Jahre. Ganz klar eine Aufgabe für den besten Gamer des blauen Planeten. Sandler wird in seinem fantastischen Weltraum-Chaos-Film von Buddy Kevin James ("King of Queens", "Der Kaufhaus-Cop"), Peter Dinklage ("Game of Thrones") und Michelle Monaghan ("Kiss Kiss Bang Bang", "Die Bourne Verschwörung") unterstützt. Lohnt sich der Kino-Besuch?

Lesen Sie auch: Adam Sandler: Schauspieler verlassen aus Protest das Filmset.

Auch Pac-Man will die Welt zerstören. Bild: 2015 Sony Pictures Releasing GmbH

Pixels: Die Nerds müssen die Welt retten

Sam Brenner (Adam Sandler) ist der klassische Loser-Typ. Er hat keine Freundin, montiert Fernseher für reiche Leute und ist auch sonst irgendwie öde. Vor allem neben seinem besten Freund Will Cooper (Kevin James) wirkt er farblos, denn dieser hat es immerhin zum Präsidenten der Vereinigten Staaten geschafft. Auch wenn ihn keiner mag und seine Umfragewerte im Keller sind. Nur eine Sache kann Brenner wirklich gut - und das sind die Games der 80er Jahre, wie Pac-Man, Galaga und Centipede spielen. Nur leider hat das Gewinnen von Video-Spielen Brenner nie wirklich weit gebracht. Da kommt es gerade zu wie gerufen, dass Aliens eine Nachricht des Planeten Erde finden, auf dem sich die Menschheit vorstellt. Dumm nur, dass die Außerirdischen die Video-Spiele als Kriegserklärung auffassen und nun die Erde angreifen. Und das in Form der 80er-Jahre-Games. Brenner und seine Nerd-Freunde werden gerufen, um gegen die Aliens zu kämpfen und die Welt vor der endgültigen Zerstörung retten.

Schwächen im Drehbuch, Special Effects überzeugen auf ganzer Linie

Direktor Chris Columbus ("Harry Potter und der Stein der Weisen", "Harry Potter und die Kammer des Schreckens", "Nachts im Museum") hat sich viel vorgenommen. "Pixels" soll die Balance zwischen Science-Fiction und Comedy halten. So ganz gelungen ist dies allerdings nicht. Die erste Hälfte des Films hat mit einigen Längen zu kämpfen - die Handlung kommt nur schleppend voran und auch der Witz, den man von der Kombi Sandler/James erwartet, kommt zu kurz. Beim eigentlichen Beginn der Schlacht im zweiten Filmteil, nimmt die Handlung aber an Fahrt auf. Fans von gut gemachten Special Effects kommen ganz auf ihre Kosten. Vor allem in 3D gibt es tolle, knallbunte Feuerwerks-Momente und auch die 80er-Jahre Gaming-Fans kommen voll auf ihre Kosten.

VIDEO: Pixels - Trailer 2 (Deutsch) HD

Wer sollte "Pixels" nicht verpassen?

Der Film ist etwas für Fans von Sandler-Comedy und Freunde der Gaming-Klassiker wie "Donkey Kong" und "Space Invaders", die mit dem Film eine wahre Zeitreise erleben können. Für alle anderen kann der Film wohl nur ein Sommerloch-Füller sein. Immerhin, mit 3D-Brille auf der Nase kann man sich zumindest an den vielen aufwendigen und bunten Videospiel-Kampf-Szenen freuen. Und auch Kindern dürfte der Film mit den bunten 3D-Charakteren sehr viel Spaß machen.

"Pixels" läuft ab dem 30. Juli 2015 in den deutschen Kino - auch in 3D.

Auch interessant: "Beasts of No Nation": Netflix-Stream noch in diesem Jahr.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

gea/news.de

Empfehlungen für den news.de-Leser