Alphonso Williams (57) ist tot

DSDS-Star stirbt kurz nach Krebs-Diagnose

Der ehemalige "DSDS"-Gewinner Alphonso Williams ist tot. Der 57-Jährige war an Prostata-Krebs erkrankt. Nun hat er den Kampf gegen die schwere Krankheit verloren. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.

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Von news.de-Redakteurin Susett Queisert - 12.05.2015, 23.08 Uhr

Mad Max: Fury Road: Durchgeknallter gehts nicht!

Der noch junge australische Schauspieler Josh Helman landete nach seiner Rolle als Major Stryker in "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" einen neuen Coup: Er ist einer der Bösewichte im neuen George Miller-Meisterwerk "Mad Max: Fury Road".

"Mad Max" gehört zu Australien wie Känguruhs und die Aborigines. Kein Wunder, dass der australische Schauspieler Josh Helman bestens über die Filme Bescheid weiß. Im aktuellen Film "Mad Max: Fury Road" schlüpft er nach seinem kurzen Auftritt in "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" erneut in die Rolle eines durchtriebenen Charakters. News.de-Redakteurin Susett Queisert hatte den Australier am Telefon.

Josh, erzählen Sie uns doch einmal aus Ihrer Sicht, was im Film so passiert!

Josh Helman: Er ist eine Art spektakuläres Road Movie in einem apokalyptischen Ödland. George Miller hat dieses abgefahrene Universum erschaffen. Es ist eine riesige Story mit all diesen vielen Charakteren.

Der Irrsinn steht ihm gut: Josh Helman als Slit in "Mad Max: Fury Road". Bild: Warner Bros. International

Welchen Part haben Sie im Film übernommen?

Helman: Ich spiele einen Typen namens Slit, welcher einer der Kriegsjungs der riesigen Armee von Immortan Joe, welcher von Hugh Keays-Byrne gespielt wird. Slit würde alles für Immortan Joe tun und will ihm unbedingt gefallen. Er ist schon ein sehr durchgeknallter Typ!

Und was macht Slit so besonders?

Helman: Slit hat seinen Namen daher bekommen, weil er so fasziniert ist von Messern und Schwertern. Seine Narben an seinem Körper sind durch solche Waffen entstanden. Und er ist an allem interessiert, was scharf ist.

Wie kamen Sie denn eigentlich an die Rolle? Wurden Sie gefragt oder gab es ein offenes Casting?

Helman: Da ich in Los Angeles lebe, hörte ich schnell von dem Casting zu "Mad Max: Fury Road". Dort musste man einen Monolog vortragen. Dann hörte ich erst einmal monatelang nichts. Als ich dann in Australien einen Film drehte, bekam ich einen Anruf, dass ich noch einmal vorsprechen sollte. Ich verbrachte dann sechs Stunden mit einem der Co-Schreiber in einem Raum und wir sprachen über den Film, die Charaktere und vieles mehr. Später rief mich dann mein Agent in Australien an, dass sie eine Rolle in "Mad Max: Fury Road" für mich hätten. So kam ich zum Film.

VIDEO: Fury Road - Trailer 1

Haben Sie sich zur Vorbereitung die drei alten Filme mit Mel Gibson in den Hauptrollen angeschaut?

Helman: Für mich als Australier ist es einfach ein Unding, wenn man die "Mad Max"-Filme nicht gesehen hat. Ich war vielleicht neun oder zehn, als ich die Filme das erste Mal sah. Ich bin sozusagen mit ihnen aufgewachsen.

Haben Sie einen Favoriten unter den Filmen?

Helman: Ich mochte es, dass sich die Welt veränderte, in der die Filme spielten. Ich würde sagen, daher gefallen mir die beiden ersten Teile am besten. Aber auch der dritte Film macht unglaublichen Spaß, ihn anzuschauen.

In "Mad Max: Fury Road" übernimmt Tom Hardy die Rolle des Max Rockatansky. Konnte man Ähnlichkeiten oder Unterschiede zwischen ihm und dem damaligen Mel Gibson erkennen?

Helman: Ja, es gibt schon Ähnlichkeiten, beide sind zum Beispiel unglaublich maskulin in ihrer Rolle. Tom bringt aber eine Art Animalismus mit hinein, was den Film noch interessanter macht. Ich denke, wir nehmen Toms Männlichkeit anders wahr als dies bei Mel Gibson der Fall war.

Es gibt wohl ein Gerücht, dass zwei weitere Filme der "Mad Max"-Reihe kommen werden. Können Sie schon verraten, ob dies stimmt und ob Sie wieder dabei sein werden?

Helman: Das geht etwas über mein Wissen hinaus. Ich denke, dass soll in der Hand der Professionellen liegen, ob und wie man hier weiter macht.

Vielen Dank für das Interview!

"Mad Max: Fury Road" läuft ab dem 14. Mai 2015 in den deutschen Kinos.

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qus/news.de

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