Bruno Ganz ist tot

Schauspiel-Star im Alter von 77 Jahren verstorben

Er war einer der bedeutendsten Schauspieler des deutschsprachigen Raums: Der Schweizer Bruno Ganz. Auf der Bühne und in zahlreichen Filmen hat er den Grübler, den Stillen gegeben - und den Diktator.

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Pitch Perfect 2: "Fat Amy" Rebel Wilson steht auf Jackie Chan

Keiner hätte geahnt, dass ein Film über eine A capella singende Mädchengruppe einen solch durchschlagenden Erfolg haben wird. Doch "Pitch Perfect" wurde so erfolgreich, dass mit "Pitch Perfect 2" die Fortsetzung in den Startlöchern steht. Mit dabei ist auch die Australierin Rebel Wilson, die news.de zum Interview getroffen hat,

In Berlin traf news.de-Redakteurin Susett Queisert die Australierin Rebel Wilson, welche in "Pitch Perfect 2" erneut die Rolle der frechen "Fat Amy" übernahm. Sie sprach mit uns über ihre rebellische Art, die Australier und ihre Vorliebe für chinesische Filme.

Nach „Pitch Perfect" beschlossen Sie, mehr zu trainieren um sich fitter zu fühlen. Und plötzlich kam "Pitch Perfect 2" und die Trainingspläne waren dahin...

Rebel Wilson: Ganz so schlimm war es nicht. Ich verlor nur viel Geld mit meinem "Abnehm-Vertrag" (lacht). Während des ersten Films, nicht zu wissen, dass ich nochmal "Fat Amy" spielen werde, kann man nicht so leicht seine Figur ändern, wenn man im Filmbusiness ist. Ich liebe einfach das Leben, so habe ich das Abnehmen erst einmal gestoppt und weiter an meiner Filmkarriere gearbeitet.

War die Disziplin schwer?

Rebel: Eigentlich bin ich ja fit. Ich mag Fitness und so. Ich habe auch einen Personal Trainer in Los Angeles. Es geht mir aber mehr darum, gesund zu leben und weniger um die Gewichtsabnahme. Wie man in "Pitch Perfect" sieht, wird einem auch körperlich einiges beim Dreh abverlangt.

Lesen Sie auch: Rebel Wilson ist dem deutschen Kinopublikum spätestens seit der Komödie "Die Hochzeit unserer dicksten Freundin" ein Begriff - alle Infos zum Film gibt's hier.

Sie sind in den "Pitch Perfect"-Filmen die Rebellin. Wie viel "Rebel" steckt in "Fat Amy"?

Rebel: Fat Amy ist sehr selbstsicher und frech. Ich habe eine Liste mit Hinweisen vom ersten Film in meiner Tasche gehabt, um mich daran zu erinnern, wie sie ist. Ich bin nicht wie Fat Amy. Eines der Worte von ihr, welches mir immer im Gedächtnis bleibt, ist "Cockshore" (deutsch: Bockshorn). Und ich brauchte diese Energie der Worte, um vor dem Take in die Rolle zu schlüpfen.

Aber muss man nicht ein wenig rebellisch sein im Leben?

Rebel: Ja, doch, schon. Ich breche natürlich keine Regeln – außer dass ich ab und an im Parkverbot parke. Und ich schnüffele gern in Filme hinein, was wirklich schlimm ist, irgendwann werde ich sicher erwischt. Auf dem College arbeitete ich im Kino und kenne also den Ablauf darin und das macht es für mich sehr einfach, in die Filme zu schleichen.

Sie gingen früher auf eine christliche Mädchenschule und waren auch in einer A capella-Gruppe. Wie sehr hat Sie dies für Ihre Arbeit in "Pitch Perfect" beeinflusst?

Rebel: "Pitch Perfect" ist natürlich viel cooler als die Gruppe in meiner Highschool-Zeit. Wir trugen lange lila Röcke und Blazer. Es gab kein Tanzen, nur ernstes Singen. Aber schon damals war es etwas besonderes, A capella zu singen. Dabei kommt es nicht darauf an, was man singt. Wenn man singt, klingt alles cool.

Und haben Sie etwas fürs Leben auf der Mädchenschule gelernt?

Rebel: Natürlich, eine Menge. Am meisten "Girl-Power", deshalb mag ich wohl solche Filme wie "Pitch Perfect". Wir hatten teilweise sehr feminine Prinzipien und hätten am liebsten alle "er" in der Bibel in "sie" geändert. (lacht) Das war schon etwas extrem.

Wie weit weg ist das australische Business aktuell für Sie?

Rebel: Die Unterhaltungsindustrie ist in den USA einfach viel gigantischer. In Australien gibt es nicht viele Filme und besonders nicht viele Komödien. Es gibt nur ernste, dunkle Filme. Wie Vergewaltigungen und Inzest bei den Aboriginies. Wirklich seltsame Filme! Die sind brillant, aber irgendwie nicht meins. Ich wusste, dass, wenn ich erfolgreich sein will, ich nach Amerika gehen musste. Und an den Punkt kamen viele australische Schauspieler.

Haben Sie eine Erklärung, warum gerade viele A-Listen-Schauspieler aus Australien kommen?

Rebel: Ich denke, wir arbeiten sehr hart. Des Weiteren haben wir kulturell sehr viel mit Amerika gemein. Es ist viel an amerikanischen Einflüssen in Australien zu sehen, wie die großen TV-Shows und Serien. Wir können also fast sagen, wir sind wie die Amerikaner, auch wenn wir eine andere Kultur haben, passen wir dort gut hinein. Es gab wohl mal eine intelligente Studie über uns Australier , die meinte, da es in Australien so viel Platz und Fläche gibt, ist auch unsere Aura viel größer als zum Beispiel bei jemanden aus New York oder Tokio, der nur wenig Fläche mit Energie ausfüllen könne. Unsere Präsenz ist also viel größer (lacht).

Kennt man sich da als Australier untereinander?

Rebel: Ja klar! Ich hatte etwas Kleines mit Geoffrey Rush und Nicole Kidman, war letztens auch im Flugzeug mit Russell Crowe. Es gibt vielleicht nur 300 australische Schauspieler, man kennt sich also irgendwie.

Denken Sie, es ist eine gute Zeit, um eine Frau in Hollywood zu sein?

Rebel: Ja, besonders in Komödien. Ich denke auch, dass "Brautalarm" diese neue Entwicklung in Schwung brachte. Es macht Spaß, in den Komödien im Mittelpunkt zu stehen und nicht nur an der Seite eines männlichen Hauptdarstellers.

VIDEO: Pitch Perfect 2 - Trailer 2 (Deutsch) HD

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