Verfilmung: "Breaking Bad"-Erfinder Vince Gilligan wird Märchenonkel

Keine Drogen, dafür Zauberbohnen: Disney und "Breaking Bad"-Erfinder Vince Gilligan planen offenbar die Verfilmung des berühmten Märchens "Hans und die Bohnenranke".

Vince Gilligan stehen nach "Breaking Bad" alle Türen offen

Bild: Jordan Strauss/Invision/AP/spot on news

Gemeinsam mit Disney wird Vince Gilligan (48), seines Zeichens der Erfinder des Mega-Erfolgs "Breaking Bad", offenbar eine klassische Märchenerzählung auf die Leinwand bringen. Wie die US-amerikanische Branchenseite "The Hollywood Reporter" berichtet, verhandle das Studio derzeit über die Adaption der altbekannten Geschichte "Jack and the Beanstalk", in Deutschland wohl besser unter "Hans und die Bohnenranke" bekannt.

Gilligan habe demnach einen ersten Entwurf für das Projekt erstellt, den Kollege Thomas Schnauz dann vollenden soll. Die beiden arbeiteten bereits für "Breaking Bad" zusammen, auch beim Spin-Off "Better Call Saul" ist Schnauz involviert. All das legt die Vermutung nahe, dass es sich bei der Märchen-Adaption um eine äußerst düstere Verfilmung handeln könnte.

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In dem Märchen geht es um den naiven Jungen Hans beziehungsweise Jack, der seine arme und verwitwete Mutter mit seiner Blauäugigkeit ein ums andere Mal zur Weißglut bringt. Vor allem, als er mit einer Kuh zum Markt geschickt wird und wenig später mit fünf Bohnen wiederkommt, die er für ihren letzten Besitz eingetauscht hat. Entnervt wirft sie die offenbar wertlosen Bohnen aus dem Fenster, nicht ahnend, dass sie verzaubert sind. Am nächsten Tag ist aus ihnen eine riesige Ranke gewachsen, die hoch in den Himmel und ins Reich der Riesen führt. Neugierig klettert Hans die Ranke empor, wo Reichtümer, aber auch Gefahren auf ihn warten.

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