The Interview: "The Interview": Erscheint der Film doch noch?

Nachdem Sony Pictures sogar einen Tadel von US-Präsident Obama dafür einstecken musste, dass "The Interview" Weihnachten nicht in den Kinos anläuft, hat das Filmstudio jetzt reagiert.

James Franco und Seth Rogen bei der Weltpremiere von "The Interview" am 11. Dezember in Los Angeles

Bild: Eric Charbonneau/Invision/AP/spot on news

Nachdem US-Präsident Barack Obama es als Fehler bezeichnet hatte, die Veröffentlichung des Films "The Interview" abzusagen, reagiert Sony-Pictures-Chef Michael Lynton: "Wir sind nicht eingebrochen. Wir haben nicht aufgegeben. Wir haben ausgeharrt", soll er in einem Interview mit Fareed Zakaria von CNN gesagt haben, das am Sonntag gezeigt wird, wie "Variety" unter Berufung auf einen Insider berichtet.

Sony Pictures wolle immer noch, dass die Öffentlichkeit den Film sehe, heißt es in dem Bericht weiter. "Variety" zitiert zudem aus einem Statement des Studios, in dem es heißt: "Um das klarzustellen, die einzige Entscheidung, die wir getroffen haben, war, den Film nicht an Weihnachten in die Kinos zu bringen, nachdem die Kinobesitzer es abgelehnt hatten, ihn zu zeigen." Ohne die Kinos könnten sie den Film nicht zeigen. "Wir hatten keine Wahl."

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Nach der Entscheidung hätte Sony Pictures sofort begonnen, nach Alternativen zu suchen, "die es uns ermöglichen, den Film auf einer anderen Plattform zu zeigen", heißt es weiter. "Es ist immer noch unsere Hoffnung, dass jeder, der diesen Film sehen will, auch die Möglichkeit dazu erhält." Mit diesen Worten reagierte das Filmstudio auf die Aussage Obamas. Über die Entscheidung, den Film wegen Terrordrohungen von Hackern, die mit Nordkorea in Verbindung gebracht werden, nicht zu zeigen, hatte er gesagt: "Ich denke, sie haben einen Fehler gemacht. Wir können nicht in einer Gesellschaft leben, in der irgendein Diktator eine Zensur in den USA startet", so der Präsident auf einer Pressekonferenz.

"Der Präsident, die Presse und die Öffentlichkeit verstehen das, was gerade passiert, falsch", sagte Lynton laut "Variety" zu CNN. "Wir besitzen keine Kinos. Wir können nicht bestimmen, ob ein Film in den Kinos läuft oder nicht." Offenbar gibt es bei Sony Pictures auch Überlegungen, den Film digital oder über Streaming-Dienste zu veröffentlichen, bisher sei aber noch kein Partner hierfür gefunden.

Die Komödie mit Seth Rogen (32) und James Franco (36) handelt von zwei Journalisten, die den nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un interviewen sollen - und vom CIA angeworben werden, um den Despoten zu ermorden.

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