Von news.de-Redakteurin Susett Queisert - 27.11.2014, 11.10 Uhr

Fanta Vier: «Wir sind echte Hollywood-Pinguine»

Die lautstarken Helden aus dem Animationsfilm Madagascar bekommen endlich ihren eigenen Film. Logisch, dass zu dieser chaotischen Viererbande keine geringeren Synchronsprecher als die Fantastischen Vier passen. News.de traf fünfzig Prozent der Fantas im Berliner Studio zum Interview.

Bei den Fantastischen Vier denkt man mittlerweile nicht mehr nur an groovigen Hip Hop, sondern auch an die vier knuffigen Pinguine aus den Madagascar-Filmen. Jetzt haben es die vier Frackträger geschafft, ein eigenes Spin-Off zu bekommen und es war klar, dass sich die Fantas auch dieses Mal die Ehre erweisen wollten, Skipper, Rico, Kowalski und Private ihre Stimmen zu leihen.

News.de-Redakteurin Susett Queisert traf Michi Beck und Andy Ypsilon von den Fantas im Berliner Synchronstudio und sprach mit ihnen über die Pinguine, ihre Filmaffinität sowie über die Schwierigkeit des Synchronisierens.

Dreiviertel der Fantastischen Vier fanden sich zusammen in Berlin ein, um drei der vier Pinguine einzusprechen. Smudo hatte seine Arbeit schon getan. Bild: 20th Century Fox

Ist es nach der doch etwas längeren Zeit schwer, wieder in die Pinguine hineinzufinden?

Michi Beck: Nein, es ist erstaunlich leicht. Ich dachte, es sei viel schwieriger, Pinguin Skipper erneut zu sprechen. Ich nahm mir, als ich wieder ins Synchronstudio kam, einen Satz aus der letzten Arbeit, sprach ihn dann vor mich hin, in der Hoffnung, dass es wieder wie Skipper klingt. Aber nach dem ersten synchronisierten Satz war ich wieder drin. Den Pinguin habe ich sozusagen voll verinnerlicht. Andy (Ypsilon) spricht ja Rico, und der gibt sogar ein wahres Feuerwerk der Geräusche ab...

Andy Ypsilon: ... und das war nicht schwer. Rico gibt zwar auch ein paar Worte von sich, aber die sind eher unbedeutend. Ich hatte keine ausgeprägte Sprechrolle, habe aber bei den anderen festgestellt, dass es hilft, rappen, also schnell reden zu können. Und das kann ich beileibe nicht so gut wie meine Kollegen.

Aber wen habt ihr so lange zugetextet, dass ihr letztlich euren eigenen Film bekommen habt?

Michi: Wir mussten zum Glück keine bestechen, Hollywood hat das letztlich entschieden. Aber es macht uns natürlich sehr stolz. Und sogar unser «Fanta-4-Hey-Abschlussmove» hat es direkt in den Film geschafft. Und das kann doch wirklich kein Zufall sein (lacht).

Und um was genau geht es in dem Film Die Pinguine aus Madagascar?

Michi: Im Grunde geht es darum, dass die Pinguine vielleicht nicht ihre ganze Welt, aber ihre Art retten und gegen einen verrückten Oktopus namens Dave kämpfen müssen. Dabei treffen sie natürlich auch auf ebenbürtige Gegner. Am Ende gewinnen der Teamgeist und die eingeschworene Gemeinschaft vielleicht nicht alles, aber sagen wir mal, sie gewinnen Land (lacht). Und es geht auch um die Befreiung eines aufgedrängten Charakters einer der vier Pinguine. Mehr wird nicht verraten.

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