Mike Tyson: Rückkehr in den Ring: Jamie Foxx soll Mike Tyson spielen

Boxer Mike Tyson hat während und nach seiner Karriere für viele Skandale gesorgt. Nun soll sein bewegtes Leben verfilmt werden. Kein geringerer als Hollywood-Star Jamie Fox ist dabei für die Rolle des "Bad Boys" vorgesehen.

Die Pose sitzt bereits: Jamie Foxx (l.) soll Box-Legende Mike Tyson spielen

Bild: [M]ddp images/spot on news

Noch ist es nicht bestätigt, aber die Vorzeichen verdichten sich: Jamie Foxx (46, "Django Unchained") wird als Box-Legende Mike Tyson (48) in den Ring zurückkehren. Das berichtet das US-Branchenblatt "Variety" auf seiner Homepage. Außerdem wird Tyson vom Onlinemagazin "IGN" mit den Worten zitiert: "Ich und Jamie Foxx sind in Gesprächen und in einem Jahr oder 18 Monaten werden wir die Mike Tyson Story drehen." Für Foxx wäre es nicht der erste Box-Film. Bereits 2001 wirkte er in der Filmbiografie "Ali" als Betreuer des Box-Champions Muhammad Ali - verkörpert von Will Smith - mit.

Laut "Variety" soll das Drehbuch zu der noch nicht betitelten Tyson-Filmbiografie aus der Feder von "The Wolf of Wall Street"-Autor Terence Winter stammen. Auch soll der Oscar-prämierte Regisseur und Produzent Martin Scorsese an dem Film mitwirken, wie Tyson auf der Comic Con vergangenes Wochenende verriet. Ein Studio ist noch nicht gefunden. Es ist aber wahrscheinlich, dass ein Filmverleiher schnell gewonnen werden kann, sobald alle Details geklärt sind. Immerhin ist "Iron Mike" einer der populärsten und polarisierendsten Sportler der vergangenen Jahrzehnte.

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Auf welchen Teil von Tysons Leben sich Winter fokussieren will, ist bisher nicht bekannt. Über die letzten 30 Jahre hat der skandalträchtige Boxer viele Stories angesammelt, die sich lohnen würden, verfilmt zu werden. So denke man nur zurück an den legendären Kampf gegen Evander Holyfield. Im Jahr 1997 biss Tyson seinem Kontrahenten ein Stück dessen rechten Ohres ab, woraufhin "Iron Mike" die Box-Lizenz entzogen wurde.

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Aber auch außerhalb des Rings sorgte Tyson immer wieder für Skandale. Am gravierendsten war sicher seine Verurteilung zu sechs Jahren Haft wegen Vergewaltigung Anfang der 90er Jahre. Neben seiner Bankrott-Erklärung im Jahr 2003, sorgte Tyson zuletzt im August 2013 für aufsehen, als er bei einer Pressekonferenz erklärte, dass er wegen seiner Alkoholprobleme an der "Schwelle des Todes" stehe. Einen persönlichen Schicksalsschlag musste der "Bad Boy" des Boxens zudem im Jahr 2009 verkraften, als seine vierjährige Tochter beim Spielen tödlich verunglückte.

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