X-Men: Patrick Stewart: "Ich glaube nicht an Schicksal"

Patrick Stewart ist mittlerweile 73 Jahre alt, ein Leben ohne Arbeit kann er sich aber nicht vorstellen. Im Interview mit spot on news sprach der Engländer über seine "neu gewonnene Energie" und die "X-Men"-Filme.

Patrick Stewart auf der "X-Men: Days of Future Past"-Weltpremiere in New York

Bild: Charles Sykes/Invision/AP/spot on news

Patrick Stewart ("Star Trek: Nemesis") kehrt in "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" noch einmal als Professor Charles Xavier auf die Leinwand zurück. Mit der Nachrichtenagentur spot on news sprach der mittlerweile 73-Jährige über seine "neu gewonnene Energie", an der sicherlich auch seine dritte Ehefrau, die Sängerin Sunny Ozell nicht ganz unschuldig ist. Stewart ist stolze 35 Jahre älter als Ozell.

"Ich kann höchstens zwölf Tage stillsitzen, dann denke ich schon wieder über einen neuen Job nach", sagt Stewart. "Sigmund Freud hat mal gesagt, dass wir uns über Liebe und Arbeit definieren. Ich kann mit ziemlicher Gewissheit sagen, dass ich genau in diese Kategorie von Mensch falle", erzählt Stewart weiter.

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Über eine mögliche Pensionierung denkt er deshalb auch "höchstens mal ein paar Sekunden nach, bevor ich mich wieder in die Arbeit stürze", ergänzt Stewart.

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Der Engländer, der in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs, glaubt trotz seiner jahrelangen beruflichen Glückssträhne dennoch nicht an Schicksal: "Ich glaube, dass wir unsere Zukunft selbst gestalten. Und ich glaube auch nicht an eine Kraft, die uns an die Hand nimmt und uns den Weg zeigt."

Im neuen "X-Men"-Film geht es um die existenzielle Frage, ob sich die Zivilisation selbst zerstört oder ob sich die zerstrittenen Fraktionen zusammenraufen können. Ein Thema, das "durchaus auf die reale Welt übertragbar ist", sagt Stewart in Hinblick auf den momentanen Zustand in der Ukraine.

"Es mag sich vielleicht um Mutanten und Superhelden handeln, aber die Themen Diskriminierung, Hass und Vorurteile waren immer auch ein Teil des X-Men-Franchises", schließt Stewart.

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