Kinoerfolg Kleiner «Hobbit» besiegt James Bond

Spektakulärer Kinostart: Mit 85 Millionen Dollar Einnahmen allein an US-Kinokassen lief Der Hobbit: Eine unerwartete Reise nicht nur James-Bond-Kassenschlager Skyfall in den US-Kinocharts den Rang ab, sondern überholte alle bisherigen Dezember-Kinostarts. Er erzählt die Vorgeschichte zu Der Herr der Ringe.

Martin Freeman ist Bilbo Beutlin im ersten Teil der Verfilmung von J.R.R. Tolkiens «Der kleine Hobbit». (Foto)
Martin Freeman ist Bilbo Beutlin im ersten Teil der Verfilmung von J.R.R. Tolkiens «Der kleine Hobbit». Bild: Mark Pokorny/Warner Bros./dpa

Langerwartet war die unerwartete Reise - und das schlägt sich jetzt in den Besucherzahlen wieder. Der Hobbit: Eine unerwartete Reise hat am Wochenende den Spitzenplatz der US-Kinocharts erobert. Das 3D-Epos mit Martin Freeman in der Rolle des haarigen Hobbits Bilbo Beutlin spielte nach Schätzungen von Freitag bis Sonntag knapp 85 Millionen Dollar (rund 65 Millionen Euro) ein - international kamen weitere 138,2 Millionen Dollar (rund 105 Millionen Euro) hinzu.

Der erste Teil der Verfilmung von J.R.R. Tolkiens Der kleine Hobbit setzte sich damit deutlich vor alle Herr-der-Ringe-Teile von Regisseur Peter Jackson. Der dritte Teil Die Rückkehr des Königs hatte beim US-Kinodebüt im Jahr 2003 am Eröffnungswochenende «nur» 72,6 Millionen Dollar in die Kassen geholt. Auch feiert der Film das bislang erfolgreichste Eröffnungswochenende eines Films im Dezember: Der Hobbit ließ Will Smiths I am Legend, der 2007 am ersten Wochenende 77,2 Millionen Dollar einspielte, und Avatar mit 77 Millionen Dollar klar hinter sich.

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Skyfall, der Spitzenreiter vom vorigen Wochenende, musste sich jetzt mit dem vierten Rang begnügen. Doch spielte der Bond-Streifen nach sechs Wochen Laufzeit immerhin noch 6,7 Millionen Dollar ein. Der 3D-Weihnachtsfilm Die Hüter des Lichts verdiente von Freitag bis Sonntag 7,2 Millionen Dollar hinzu und landete damit auf dem zweiten Rang.

Genauso viel brachte Steven Spielbergs Historienepos Lincoln in die Kasse. Der Film über das Leben des früheren US-Präsidenten Abraham Lincoln (Daniel Day-Lewis) läuft im Januar in Deutschland an. Ang Lees Verfilmung des Romanbestsellers Life of Pi über einen schiffbrüchigen indischen Jungen verdiente auf Rang fünf mehr als fünf Millionen Dollar hinzu. Der Film kommt mit dem Untertitel Schiffbruch mit Tiger am zweiten Weihnachtsfeiertag in die deutschen Kinos.

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les/kls/news.de/dpa

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