Neu im Kino Wellenreiter mit Weltschmerz

Sie gelten als Mythos und doch sind sie der Traum eines jeden Surfers: Big Waves. Diese über fünf Meter hohen Wellen gibt es an einem besonderen Surf-Spot an der Küste Kaliforniens: Mavericks. Im gleichnamigen Film, nach einer wahren Geschichte, versucht ein junger Surfer, seinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen.

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Ein Unfall an den Klippen des Pazifiks bringt den noch jungen Jay Moriarity das erste Mal mit der lokalen Surferlegende Rick «Frosty» Hesson in Kontakt. Dieser rettet den Jungen aus der gefährlichen Brandung. Seit dem ist Jay fasziniert von dem wortkargen und raubeinigen Frosty. Doch das hindert ihn nicht daran, seinem Idol nachzueifern und selbst das Surfen zu erlernen.

Im Alter von 15 Jahren findet er durch Zufall heraus, dass die berühmt-berüchtigten Riesenwellen Mavericks keine Legende sind, sondern sogar nicht weit vor der Küste seiner Heimatstadt entstehen. Fasziniert von der unbändigen Kraft dieser Wellen, die zu den größten und gefährlichsten der Welt gehören, fasst Jay einen wagemutigen Plan: Er möchte diese Wellen bezwingen. Er bitte Frosty, ihm beizubringen, Mavericks zu surfen. Etwas, was nur Wenige schaffen. In nur zwölf Wochen versuchen die beiden ungleichen Partner, das Unmögliche zu schaffen und trainieren für dieses waghalsige Vorhaben. In dieser von Höhen und Tiefen geprägten Trainingszeit entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen Jay und Frosty. Und auch Jays Sandkastenfreundin Kim beschäftigt ihn und schon bald geht es nicht mehr nur darum, sich den Riesenwellen zu stellen...

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Mavericks ist kein typischer Surferfilm. Es geht nicht darum, wer den tollsten Body, die spektakulärste Welle und das stylischte Bord zu bieten hat. Es geht um den Traum des jungen Jay Moriarity, der seine eigenen Ängste überwinden und das Unmögliche schaffen möchte. Neben dem als Spartaner bekannten Gerard Butler überzeugt vor allem der noch unbekannte Jungschaupspieler Jonny Weston als Jay Moriarity. Mit einer schauspielerischen Leichtigkeit vereint er sportliches Talent mit emotionalen Gefühlen. Jeder seiner Worte und Gesten sind weder überspitz noch kitschig. Vielmehr bekommt mein das Gefühl, diesen Jungen schon Jahre zu kennen.

Auch Gerard Butler, gebürtiger Schotte mit ungeahnten Surftalenten, verhilft «Frosty» zu sympathischer Menschlichkeit. Kommt dieser zu Anfang des Films noch als rauh und unnahbar daher, entwickelt sich zwischen ihm und Jay schnell eine Freundschaft, die sogar weit darüber hinaus geht. Bis zur letzten Szene spürt man die Wärme und Herzlichkeit, die sich zwischen den beiden Hauptakteuren entwickelt.

Spannende Aufnahmen der Wellen, der Surfer sowie der unbändigen Kraft des Wasser - Aufnahmen, die man so schnell nicht aus dem Kopf bekommt.

«Mavericks»: So geht Surfen!
Video: YouTube

Bilder, die den Atem rauben

Mavericks erzählt nicht nur vom großen Abenteuer Leben, sondern begeistert mit atemberaubenden, nie gesehenen Bildern vom Meer und den einzigartigen Mavericks. Wie wagemutig diese Surfer in die tobende See paddeln, nur ein einziges Ziel vor Augen: Die Big Waves bezwingen und möglichst nicht stürzen. Bevor Jay eine gigantische Riesenwelle perfekt abritt, hatte er einen der schlimmsten, härtesten Wipeouts (so nennt man den Fall vom Bord, wenn sich die Welle komplett auftürmt) in der Geschichte des Surfens und jeder andere wäre danach vielleicht nie wieder auf ein Brett gestiegen. Die Welt des Big-Wave-Surfens wurde an diesem Tag für immer verändert und um eine strahlende Legende reicher.

Mavericks ist eine berührende sowie inspirierende Geschichte über große Träume und wahre Freundschaft. Der auf einer wahren Geschichte beruhende Film spielt an Originalschauplätzen in Santa Cruz, der Half Moon Bay sowie Mavericks, dem Ort der Riesenwellen. Und auch Jay, die Surfikone, nach dessen Geschichte dieser Film gedreht wurde, ist dort präsent. Der Spruch «Live Like Jay» ist ein Aufruf zu mehr Mut, Liebe und Demut.

Jay war ein Star in der Welt des Big-Wave-Surfens und starb viel zu früh bei einem Tauchunfall auf den Malediven. International berühmt wurde er durch seine Furchtlosigkeit als Surfer, aber es waren seine wahrhafte Freundlichkeit, sein ansteckender Enthusiasmus und seine Leidenschaft fürs Leben, die ihn so unvergesslich machen.

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qus/boi/news.de

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Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • Philip
  • Kommentar 1
  • 22.01.2013 19:53

Ich habe mal nachgeschaut wo er im Kino läuft aber in 3 großen kinos ist überall nichts Wie kommt das und wo lann ich ihn ansehen ?

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