Sex mit Kruzifix Regisseur Seidl wegen Blasphemie angezeigt

Mit seinem Film Glaube: Paradies trifft Regisseur Ulrich Seidl nicht jedermanns Geschmack. Eine streng katholische Organisation hat den Österreicher und sein Filmteam wegen Blasphemie angezeigt. Der Grund: In Glaube: Paradies masturbiert Schauspielerin Maria Hofstätter mit einem Kruzifix.

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Der österreichische Regisseur Ulrich Seidl bekommt wegen seines in Venedig gezeigten Films Paradies: Glaube möglicherweise Ärger mit der Justiz in der Lagunenstadt. Ihm wird von der streng katholischen italienischen Organisation NO194 Blasphemie vorgeworfen, weil in dem Film die Schauspielerin Maria Hofstätter mit einem Kruzifix masturbiere. Die Anzeige hat der Anwalt und Präsident von NO194, Pietro Guerini, eingereicht, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.

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Neben dem Regisseur und der Schauspielerin wurden auch die Produzenten des Films sowie die Leiter des Filmfestivals wegen Verletzung religiöser Gefühle angezeigt. Der Anwalt spricht von einer langen, beleidigenden und äußerst blasphemischen Sex-Szene der Schauspielerin in dem Film. Seidls Paradies: Glaube hatte bei dem noch laufenden diesjährigen Filmfestival von Venedig Premiere.

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rut/news.de/dpa

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Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • hoerbell
  • Kommentar 1
  • 06.09.2012 14:30

Dieses schweinische Schandsvolk mißachtet die heiligsten Gefühle unzähliger Menschen. Sie erwecken Zorn und Verachtung gegen eine Gesellschaft die so etwas duldet. Wenn der Volksverhetzungsparagraph auf jemand zutrifft dann auf diese. Gilt übrigens auch auf Mohammedkarikaturen.

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