Die größten Kinoflops Wenn Stars grandios scheitern

Millionen-Verluste
Autsch! Die größten Filmflops der Stars
Extrem Laut und Unglaublich Nah (Foto) Zur Fotostrecke

Ina BongartzVon news.de-Redakteurin
Ob Avatar, Harry Potter oder Twilight. Schauspielstars lassen sich für ihre Kinoerfolge gern ausgiebig feiern. Umso peinlicher ist es ihnen dann, wenn ein Film mal so richtig beim Publikum durchfällt. Vorhang auf für die größten Filmflops aller Zeiten.

Es ist wohl die größte Angst von Schauspielstars: Ihr Film floppt in den Kinos. So gut wie niemand will den Streifen sehen und obendrein fährt er für die Macher ein millionenschweres Minus ein. Im schlimmsten Fall gilt jener Hauptdarsteller künftig als sogenanntes Kassengift. So erging es zum Beispiel Kevin Costner nach seinem Film Waterworld von 1995. Sein größter Erfolg Bodyguard mit der umwerfenden Whitney Houston von 1992 war nichts mehr wert. 

Fast allen großen Stars ist schon mal ein Flop passiert. So ist das nun mal: Wer viel arbeitet, macht tendenziell mehr falsch. Promis bilden da keine Ausnahme. Allzu oft können die Schauspieler gar nichts dafür, dass ein Film so grandios floppt. Ist das Drehbuch mies oder die Geschichte zu flach, kann auch die beste Schauspielleistung nichts mehr retten. 

Während die meisten Stars ihre Misserfolge am liebsten totschweigen und Schmäh-Auszeichnungen wie die Goldene Himbeere, die als eine Art Gegenoscar seit 1981 als Negativpreis in verschiedenen Kategorien für die jeweils schlechteste Leistung des Jahres traditionell am Abend vor der Oscar-Verleihung vergeben wird, gehen einige wenige Promis völlig cool damit um. Frei nach dem Motto: Was wollt ihr denn alle? Ich bin schließlich auch nur ein Mensch.

Zu jenen seltenen Exemplaren gehört zum Beispiel auch Halle Berry. Nachdem sie 2002 fulminant gefeiert wurde und einen Oscar als beste Hauptdarstellerin im Film Monster's Ball bekam, wurde sie 2005 für ihre Leistung in Catwoman mit dem unbeliebten Früchtchen geehrt. Halle Berry kam mit ihrem Oscar in der Hand zur Preisverleihung und nahm die Himbeere mit sehr viel Selbstironie persönlich entgegen: 

«Als allererstes danke ich Warner Brothers dafür, dass sie mich in diesem schlechten Film haben mitspielen lassen. Das hat meiner Karriere noch gefehlt.» Das Publikum feierte die Rede Berrys mit großem Jubel.

Wer so viel Schneid hat, darf ruhig auch mal einen Flop landen. Zumal Halle Berry damit ganz und gar nicht allein dasteht. Aber sehen Sie selbst! News.de hat für Sie die größten Filmflops zusammengetragen. Viel Spaß beim Durchklicken unserer Bildergalerie.

zij/news.de

Leserkommentare (5) Jetzt Artikel kommentieren
  • Der immer seinen Nickname vergißt
  • Kommentar 5
  • 23.06.2012 17:01

Es ist doch immer das gleiche Lied : Eigentlich weiß kein Mensch, wie die Studios die Produktionskosten berechnen und ob die Kosten tatsächlich entstanden sind. Man stelle sich vor, es würde mit JEDEM Film Gewinn gemacht, was die Filmstudios an die IRS abdrücken müssten ! Dann die Ertragsseite : Erst der US-Markt (das Einspielergebnis wird als Einziges genannt und dann meist recht aktuell), dann kommt der Weltmarkt, dann DVD-Vermarktung, dann TV-Vermarktung, dann Wiederaufführungen und Lizenzen;glaubt irgendjemand, dass über diesen Jahrzehnte langen Prozeß nur Miese eingefahren werden ? Hahaha

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  • Pit Weinland
  • Kommentar 4
  • 31.05.2012 11:21

Ist doch Blödsin, der Sam Raimi Film ist echt klasse. Gute Unterhaltung garantiert.

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  • expert
  • Kommentar 3
  • 31.05.2012 07:17

...das alte Märchen. WATERWORLD spielte weltweit über 260 Millionen Dollar ein und brachte auf Video noch einmal genauso viel Einspielergebnis. Kein Flop an der Stelle also. Alte Fehlrecherchen werden nicht wahr, nur weil man sie ganz oft wiederholt...

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