Golden Globes Streep «stolz», DiCaprio «total begeistert»

Historische Persönlichkeiten dominieren einmal mehr die Nominierungen der Golden Globes. Meryl Streep kann sich als Magaret Thatcher ebenso Hoffnung auf eine Auszeichnung machen wie Leonardo DiCaprio als J. Edgar Hoover. Ein Stummfilm jedoch schlägt alle.

Meryl Streep (Foto)
Für ihre Darstellung der Margaret Thatcher könnte Meryl Streep ihren achten Golden Globe gewinnen. Bild: dpa

Golden-Globe-Anwärter Leonardo DiCaprio (37) hat bei Dreharbeiten in Australien von seiner Nominierung als bester Drama-Darsteller für den Film J. Edgar erfahren. Er sei «total begeistert», zitierte die Zeitung USA Today aus einer Mitteilung des Schauspielers.

Meryl Streep (62) freute sich laut Hollywood Reporter über ihre Gewinnchance in der Rolle von Margaret Thatcher in dem Drama Die Eiserne Lady. «Ich bin sehr stolz auf unseren Film und ich freue mich darauf, alle bei der Party im Januar zu sehen», sagte der Star. Es ist Streeps 26. Globe-Nominierung, siebenmal hat sie die goldene Weltkugel bereits gewonnen. Die Golden Globes werden am 15. Januar in Beverly Hills vom Verband der Auslandspresse (HFPA) verliehen.

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Der Stummfilm The Artist des französischen Regisseurs Michel Hazanavicius hat mit sechs Nominierungen die meisten Gewinnchancen. «Es ist solch eine Ehre mit so großen Schauspielern nominiert zu sein. Ich fühle mich wie ein verwöhntes Kind», freute sich der Franzose Jean Dujardin (39) über seine Gewinnchance in der Sparte «Bester Komödiendarsteller».

Eine «außergewöhnliche Erfahrung»

Angelina Jolie (36) bedankte sich bei den Globe-Verleihern für die Nominierung ihres Regiedebüts In The Land Of Blood And Honey in der Sparte «Fremdsprachiger Film». Der Kriegs- und Liebesfilm spielt in der Zeit des bosnischen Bürgerkrieges (1992-1995). «Dies war eine echte Zusammenarbeit und ich bin unseren Schauspielern und der Crew, die ihre eigenen persönlichen Tragödien im bosnischen Krieg erlebt haben, ewig zu Dank verpflichtet». Sie hätten ihr eine «authentische Sichtweise» über den Konflikt verschafft, sagte Jolie laut Hollywood Reporter.

Hugo-Cabret-Regisseur Martin Scorsese bezeichnete seine Arbeit an dem Film über einen Waisenjungen im Paris der 1930er Jahre als «außergewöhnliche Erfahrung». «Es gab mir die Möglichkeit, in 3D zu arbeiten, was ich schon von jungen Jahren an tun wollte». Das Fantasyabenteuer ist für Regie und in der Sparte «Bestes Drama» nominiert.

krc/cvd/news.de/dpa

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