James Bond Nummer 23 heißt «Skyfall»

50 Jahre nach dem Auftakt mit Dr. No schwingt sich Superagent James Bond 2012 erneut auf, die Welt zu retten. Mit Skyfall will Regisseur Sam Mendes einen «klassischen Bond» als Nummer 23 des Kino-Evergreens auf die Leinwand bringen.

Javier Bardem, Daniel Craig (Foto)
Javier Bardem und Daniel Craig beim Photocall für den neuen Bond. Bild: dapd

Technische Raffinessen, schnelle Autos, schöne Frauen und jede Menge Action: Wenn Regisseur Sam Mendes für den neuen James Bond Skyfall einen «klassischen Bond» verspricht, dann dürfen diese Zutaten rund um die eigentliche Agentenstory nicht fehlen. Mendes sowie die Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli wollen bei der 23. Kino-Episode für den Geheimagenten mit der Lizenz zum Töten und 50 Jahre nach dem ersten Bond mit Sean Connery in der Titelrolle nicht kleckern.

Heute führten sie einer Schar von gut 150 Journalisten aus aller Welt schon mal eine Starbesetzung vor. Der blonde Brite Daniel Craig wird sich zum dritten Mal nach Casino Royale und Ein Quantum Trost als «Bond - James Bond» vorstellen und Oscar-Preisträger Javier Bardem wird diesmal als sein Gegenspieler höchste Kino-Qualität garantieren. Genauso wie Judi Dench in der Rolle der Geheimdienst-Chefin «M», Albert Finney, Ralph Fiennes, Ben Whishaw und die farbige Britin Naomie Harris (Fluch der Karibik) als eines von zwei «Bond-Girls».

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Mit Berenice Marlohe holte der Oscar-prämierte Regisseur Sam Mendes eine international weitgehend unbekannte Fernseh-Schönheit aus Frankreich als Blickfang ins Bond-Team. Im Film wird sie «Severine» heißen - und passt schon rein äußerlich ganz hervorragend ins Schema der Femme Fatale, die in so vielen Bond-Streifen die Handlung bereicherten. «Ich habe erstmals in meinem Leben eine Schusswaffe in die Hand genommen», sagte die dunkelhaarige Französin in London.

Über die Handlung des neuen Bond, der lange Zeit wegen finanzieller Schwierigkeiten bei den MGM-Studios in Hollywood am seidenen Faden hing, wollten sich weder Regisseur Mendes, noch Schauspieler oder Produzenten in die Karten schauen lassen. Es scheint aber ein Klassiker mit vielen britischen Akzenten zu werden. Nach britischen Medienberichten könnte es um einen Angriff auf den britischen Geheimdienst gehen - und um Bonds Loyalität zu seiner Chefin «M». Gedreht wird ab 7. November sehr viel in London, im Regierungsviertel Westminster, rund um die Downing Street. Aber auch in Schottland sowie in der türkischen Metropole Istanbul und in China geht 007 im Geheimdienst Ihrer Majestät auf Schurkenjagd.

Für Hauptdarsteller Daniel Craig, nach Sean Connery, Roger Moore, George Lazenby, Timothy Dalton und Pierce Brosnan Nummer sechs in der Riege der 007-Mimen, ist es der dritte Auftrag als Top Agent des Secret Service. Mit den beiden Vorgänger-Streifen, ebenfalls mit Craig in der Hauptrolle, hat Skyfall aber nichts zu tun. «Es ist eine eigene Story, sie steht nicht in Verbindung mit den beiden anderen Filmen», sagte Regisseur Mendes.

Craig, um dessen Zukunft als Bond es zuletzt Gerüchte gegeben hat, will die Rolle des Superagenten auch nach Skyfall, der am 26. Oktober kommenden Jahres in die britischen und irischen Kinos kommen soll, noch ein bisschen weiter spielen. «Ich hoffe, dass ich das noch ein paar Jahre machen kann», sagte er. Co-Produzentin Barbara Broccoli, Tochter des legendären Bond-Produzenten Albert R. Broccoli, wollte nicht widersprechen: «Definitiv!«, sagte sie nur.

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ruk/cvd/news.de/dpa

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