Königlich Vier Oscars für «The King's Speech»

Oscars - Gewinner (Foto)
Oscar-Gewinner unter sich (von links): Christian Bale, Natalie Portman, Melissa Leo und Colin Firth. Bild: dpa

Es war keine Überraschung. Mit vier wichtigen Preisen wurde The King's Speech zum Regenten der diesjährigen Oscar-Nacht. Die Gala selbst hatte sich den meisten der nominierten Filmen angepasst: unpolitisch, nett und ohne Kontroversen.

Der Film über das Stotter-Problem des englischen Königs George VI. wurde von der amerikanischen Filmkunst-Akademie in Hollywood zur besten Produktion des Jahres gekürt. Für den Hauptdarsteller Colin Firth gab es erwartungsgemäß den Schauspiel-Oscar, Regisseur Tom Hooper erhielt den Regie-Preis. Außerdem wurde die sensibel erzählte Geschichte für das beste Original-Drehbuch ausgezeichnet.

Der Oscar für die beste Hauptdarstellerin ging an die ebenfalls favorisierte Natalie Portman als wahnsinnig werdende Tänzerin in The Black Swan. Damit hat sich auch das schielende Opossum Heidi aus dem Leipziger Zoo als Oscar-Orakel einen Preis verdient: Die Beutelratte tippte für einen amerikanischen TV-Sender beide Hauptdarsteller korrekt.

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Die Oscar-Preisträger 2011
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Beste Nebendarsteller wurden Melissa Leo und Christian Bale, die beide in dem Boxer-Drama The Fighter spielen, der in Deutschland erst am 7. April anläuft.  Der Thriller Inception wurde mit insgesamt vier Oscars ausgezeichnet, für den Facebook-Film The Social Network gab es drei Preise.

Moderiert wurde die weltweit im Fernsehen übertragene Gala von den Schauspielern Anne Hathaway und James Franco: Sie bildeten das bislang jüngste Moderatorenduo, erfüllten die Erwartungen aber nicht. Die Show war müde und zog sich sprichwörtlich in die Länge.

The King's Speech
Der Kampf mit dem Mikrofon
Video: wie/news.de

Die in Nebenkategorien nominierten deutschen Oscar-Kandidaten gingen in diesem Jahr leer aus. Der in Frankfurt geborene Komponist Hans Zimmer war mit seiner Musik zu Inception ins Rennen gegangen. Auch die Trickfilmer Jakob Schuh und Max Lang gingen leer aus. Die Filmemacher aus Ludwigsburg in Baden-Württemberg waren mit ihrem Werk Der Grüffelo in der Kategorie bester animierter Kurzfilm nominiert. Für die besten Spezialeffekte wurden die Computer-Spezialisten von Inception ausgezeichnet - und nicht der Deutsche Stephan Trojanski, der an Clint Eastwoods Drama Hereafter beteiligt war.

Im vergangenen Jahr ging der Preis für den besten Film an das Irak-Kriegsdrama Tödliches Kommando - The Hurt Locker.

Hier geht's zu unserer Bilderstrecke mit den Oscar-Preisträgern 2011.

Wer machte auf dem roten Teppich eine gute Figur?

Oscar-Nacht verpasst? Macht nichts. News.de war dabei und hat die Ereignisse in einem Liveticker aufgezeichnet.

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car/news.de/dpa

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