ADAC warnt
Diese saftigen Bußgelder drohen Autofahrern im Ausland

Wer sich über die Strafen hierzulande aufregt, sollte sich im Ausland lieber nichts zu schulden kommen lassen. Denn dort werden Verkehrssünder so richtig zur Kasse gebeten, wie der ADAC warnt.

Wer im Ausland durch Verkehrsdelikte auffällt, muss oft tiefer in die Tasche greifen als hierzulande. Bild: benjaminnolte - Fotolia.com

In vielen europäischen Ländern sind Bußgelder für zu schnelles Fahren, Falschparken und Fahren unter Alkoholeinfluss deutlich höher als in Deutschland. Wie der ADAC am Montag in München mitteilte, verhängt Norwegen die höchsten Bußgeldsätze, gefolgt von Schweden und Italien.

Wer 20 Kilometer pro Stunde zu schnell fährt,...

  • muss in Norwegen mindestens 420 Euro,
  • in Schweden 270 Euro und
  • in Italien 170 Euro Bußgeld zahlen.

ADAC warnt: Wer betrunken fährt, kann im Gefängnis landen

Besonders teuer werden laut ADAC Fahrten unter Alkoholeinfluss. In Norwegen kann ab 0,2 Promille ein Bußgeld von 600 Euro oder mehr verhängt werden. Gefängnis droht bei Alkoholfahrten unter anderem...

  • in Schweden (ab 1,0 Promille)
  • und in Spanien (ab 1,2 Promille).

Hohe Bußgelder drohen für Telefonieren am Steuer ohne Freisprechanlage. Hier sieht das Ranking wie folgt aus:

  • Niederlande (230 Euro),
  • Dänemark (200 Euro) und
  • Italien (160 Euro) das Ranking an.

Falschparken kostet in den Niederlanden und in Norwegen jeweils 90 Euro.

Wer sparen will, zahlt sein Bußgeld sofort - keine Punkte in Flensburg

DerADAC verweist darauf, dass beispielsweise in Italien und Spanien bei sofortiger Bezahlung der Bußgelder hohe Rabatte gewährt werden. Für Verkehrsverstöße im Ausland gibt es zudem keine Punkte in Flensburg. Ein von einer ausländischen Behörde ausgesprochenes Fahrverbot hat dem Bericht nach in Deutschland keine Auswirkungen.

FOTOS: Das wird teuer Beleidigungen & Co. im Straßenverkehr

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zij/news.de/dpa

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