ADAC-Test mit Autoreifen im Check
Diese Sommerreifen können 2016 wirklich überzeugen

Folgt man der "O bis O"-Regel, so steht nach dem letzten Autoreifenwechsel im Oktober der nächste nun zu Ostern an: Dieses Mal wird auf Sommerreifen umgesattelt. Doch welche Produkte sind ihr Geld wert und welcher Reifen lässt einen bei Regen auch schon mal im Stich? 32 aktuelle Sommerreifen wurden jetzt vom ADAC genauer unter die Lupe genommen.

Als Faustregel für den Reifenwechsel auf Sommereifen gilt "von O bis O", von Ostern bis Oktober. Erst ab etwa sieben Grad Celsius sollte man von Winterreifen auf die Sommervariante wechseln. Bild: dpa

Der ADAC hat auch in diesem Jahr wieder seinen großen Sommerreifen-Test durchgeführt. Dabei schnitten von 32 getesteten Modellen elf mit "gut" und 18 mit "befriedigend" ab. Zwei erhielten ein "ausreichend" und nur eines ein "mangelhaft".

ADAC-Projektleiter Daniel Bott ist erfreut: "Im Ergebnis entwickeln die Hersteller ausgewogene Reifen ohne Spitzen in den einzelnen Kriterien - mit einer erfreulichen Qualitätssteigerung insgesamt über die Jahre hinweg."

Sommerreifen für Kleinwagen und Mittelklasse-Wagen getestet

Die Gesamtnoten errechneten sich aus den Einzelbewertungen in verschiedenen Kategorien: Verschleiß, Kraftstoffverbrauch, Geräusch und das Verhalten der Räder auf trockener sowie auf nasser Fahrbahn. Getestet wurden Reifen für Kleinwagen, Mittelklasse-Wagen und untere Mittelklasse-Wagen.

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Der häufigste Grund für ein bloßes "befriedigend" der beurteilten Reifen ist in fast allen Fällen eine schwächere Leistung auf nasser Fahrbahn. Hersteller kämpfen bei der Entwicklung neuer PKWs zumeist mit einem grundlegenden Konflikt:

Ein optimales Nässeverhalten geht häufig zu Lasten der anderen Leistungsmerkmale - und umgekehrt. So verhindern tiefe Längsrillen im Reifen ein Aufschwimmen des Fahrzeugs bei Nässe, beeinträchtigen jedoch die Kurvenstabilität auf trockener Fahrbahn.

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