Bridgestone DriveGuard
Der Reifen, der auch ohne Luft fährt

Albtraum Reifenpanne! Ein Platten ist gefährlich, kostet Nerven, Zeit und Geld. Reifenhersteller Bridgestone will mit einem neuen Produkt Abhilfe schaffen. Es ermöglicht dem Verbraucher, auch bei akutem Druckverlust sicher weiterzufahren.

Bridgestone hat einen Reifen entwickelt, der das Weiterfahren auch mit einem Platten ermöglicht. Bild: Bridgestone

Alle, die es schon einmal erlebt haben, wissen, wie gefährlich und nervenaufreibend es sein kann. Alle, die bisher davon verschont geblieben sind, fürchten sich davor. Die Rede ist von einem Platten bei voller Fahrt. Der kann nicht nur auf der Strecke verheerende Folgen haben und einen Unfall nach sich ziehen. Auch beim Wechsel lauern Gefahren - ganz zu schweigen vom Zeit- und Kostenaufwand, sollte man zum Beispiel abgeschleppt werden müssen.

Bridgestone DriveGuard für alle Autos mit RDKS

Bridgestone hat sich dieses Problems angenommen und will mit seiner neuesten Innovation, dem Touring Reifen DriveGuard, im Pannenfall Mobilität und Sicherheit garantieren. War dieses Privileg bisher vor allem Premium-Marken wie Daimler, Ferrari und BMW vorbehalten, steht der DriveGuard allen Pkw mit Reifendruckkontrollsystem (RDKS) zur Verfügung, ganz unabhängig von Marke und Modell. Da das RDKS seit November 2014 für alle Neuwagen in Europa verpflichtend ist, könnten 2016 somit potenziell 32 Millionen Fahrzeuge mit dem DriveGuard fahren.

Sicher weiterfahren trotz Reifenschadens

Dieser ermöglicht es, bei nahezu allen denkbaren Reifenschäden, egal ob auf der Lauffläche oder in der Seitenwand, sicher weiterzufahren - und das bei bis zu 80 km/h über ganze 80 Kilometer. Der Fahrer behält dank verstärkter Seitenwände, die den plötzlichen Druckverlust bei einem Reifenschaden ausgleichen, die Kontrolle und wird allein durch ein Signal im Cockpit auf das Problem aufmerksam gemacht. Weiterfahren kann er dennoch, entweder bis zu seinem Ziel oder einem sicheren Ort, um den Reifen zu reparieren oder zu wechseln.

Was für einen Runflat-Reifen spricht
Bridgestone
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Dabei haben Testfahrten gezeigt, dass der DriveGuard im Falle eines Schadens kaum spürbare Unterschiede im Vergleich zu einem funktionstüchtigen Standardreifen zeigt. Einzig ein leichtes Murmeln bei der Fahrt deutet auf den Schaden hin. Selbst stärkeren Bremsmanövern und schnellen Kurven hält der Reifen stand. Diese guten Fahreigenschaften werden auch durch die Bewertungen des EU-Reifenlabels bestätigt: A für die Nasshaftung, C für den Rollwiderstand.

Gute Noten auch bei schlechter Witterung

Zudem stufen Tests des TÜV Süd den DriveGuard im Vergleich zu anderen Reifen in den Kategorien Aquaplaning, Bremsverhalten bei Trockenheit und seitlicher Grip bei Nässe sogar als besser ein. Verbraucher können so gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Sie minimieren nicht nur das Unfallrisiko bei einem Platten, sondern können ihre Fahrt bei allen Straßen- und Witterungsverhältnissen auch sicher fortsetzen.

Die Zeiten, in denen Autofahrer am Straßenrand verzweifelt versuchen, ihre Radmuttern zu lösen, oder die Bedienungsanleitung ihres Mobility Kits studieren, könnten damit der Vergangenheit angehören. Ein Ersatzreifen wird überflüssig, was das Gewicht des Fahrzeugs und damit dessen Verbrauch positiv beeinflusst. Außerdem ist der Bridgestone DriveGuard selbst vollständig recyclebar. In Nordamerika, wo das Unternehmen den Reifen mit Notlaufeigenschaften bereits 2014 einführte, hat sich dieser eigenen Angaben zufolge bewährt.

Bridgestone DriveGuard zielt auf Familien und Frauen

Insbesondere für Familien mit Kindern und für Frauen bietet der DriveGuard eine komfortable und vor allem sichere Alternative. In Europa kann er ab März in 19 Sommer- und ab Juni in 11 Winterdimensionen erworben werden und ist in den Größen 185/65 R15 bis 245/40 R18 erhältlich, wobei nicht alle sofort verfügbar sind (siehe Seite 2). Der preisliche Rahmen liegt dabei etwa zehn bis 15 Prozent über dem für konventionelle Reifen gleicher Größe.

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