Laub, Schnee, Nebel: Autofahren: Gefahren im Herbst

Der Herbst macht das Autofahren gefährlich. Denn Nebel, nasses Laub und Schnee können für Rutschgefahr sorgen. Winterreifen sind ein Muss. Wir erklären, wie Sie sicher durch die kühlere Jahreszeit kommen.

Autofahren ist im Herbst nicht ungefährlich. Bild: Fotolia / Gerhard Seybert

Draußen wandern, die Wärme der Sonne und das bunte Laub genießen, das ist die eine Seite des Herbstes, aber es gibt auch die gefährliche mit rutschigem Laub, früher Dunkelheit und grauen Nebeltagen. Mittlerweile gibt es sogar schon den ersten Schnee. Für Autofahrer steigt die Rutschgefahr enorm.

Rutschgefahr im Herbst

Viele Verkehrsteilnehmer unterschätzen die Gefahr, die von nassem Laub und Schneeregen ausgehen. Nasses Lauf verringert die Haftung des Autoreifens auf der Fahrbahn. Das Tempo sollte angepasst werden. Außerdem können Schlaglöcher oder Steine oder Hindernisse verdeckt werden. Da nun auch schon der erste Schnee gefallen ist, wird es Zeit für Winterreifen. Denn bei Reif, Eis und Schnee sind Winterreifen Pflicht, erinnert der TÜV SÜD.

Tipps für sicheres Autofahren im Herbst

Mit diesen Tipps fahren Sie sicher durch den Herbst:

1. Gründlicher Autocheck

Zum Sommerende sollten Autofahrer ihren fahrbaren Untersatz gründlich checken lassen. Sie sollten unbedingt Batterie, Bremsen, Scheinwerfer und Nebellichter, Scheibenwischer inkl. Flüssigkeit, Reifen (Druck und Profiltiefe), Zündkerze überprüfen lassen. Auch sollte das Auto winterfit gemacht werden. Die Stiftung Warentest hat dazu gemeinsam mit dem ADAC Winterreifen genauer unter die Lupe genommen.

2. Halten Sie die Scheiben sauber!

Vor dem Losfahren sollten alle reflektierenden Teile von Schmutz und Lauf befreit werden.

3. Schuhe vor der Fahrt abklopfen!

Klopfen Sie sich bei nassem Wetter unbedingt die Schuhe ab, bevor sie losfahren. Mit matschigen Sohlen könnten Sie auf den Pedalen hin- und herrutschen und so die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren.

4. So verhalten Sie sich bei glatter Fahrbahn

Sollten Sie die Kontrolle über das Fahrzeug aufgrund von glattem Untergrund verlieren, bleiben Sie ruhig und bremsen Sie. Machen Sie keine ruckartigen Bewegungen mit dem Lenkrad. Bei starker Nässe kann jedoch auch das ABS ausfallen. Die Räder blockieren dann beim Bremsen. In diesem Fall sollten Sie den Fuß vom Bremspedal nehmen und sehr sehr langsam weiterfahren.

5. Fahren Sie langsam und vorausschauend

Fahren Sie immer nur so schnell, wie es die Situation hergibt. Je unebener die Fahrbahn, je schlechter die Sicht, desto langsamer müssen Sie fahren. Sollte die Sichtweite weniger als 50 Meter betragen, muss auch die Geschwindigkeit unter 50 km/h bleiben. Planen Sie eine längere Fahrzeit ein. Machen Sie keine plötzlichen Manöver!

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bua/hos/news.de/dpa

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