Energiewende: Ist Elektromobilität heute schon praxistauglich?

Alle reden vom E-Auto, doch welche praktische Bedeutung hat es heute wirklich? Gibt es überhaupt genügend Ladestationen? Und was ist mit den E-Bikes?

E-Auto an Ladestation Bild: picture-alliance/ dpa-zentralbild/ Patrick Pleul

Gegen Ende des 20. Jahrhunderts kamen E-Autos allgemein ins Gespräch, doch es gab sie bereits in der Frühzeit der Automobilgeschichte. Bei der mit Benzin betriebenen Konkurrenz gab es Probleme mit dem Anlasser, so etablierten sich elektrische Autos, die problemloser funktionierten. Bald wurden sie jedoch von verbesserten Benzin- und Diesel-Antrieben verdrängt.

Viel später kamen Gedanken über den Umweltschutz auf, ebenso verbesserten sich die Energiespeicher. Besonders mit dem Lithium-Ionen-Akku setzte eine starke Entwicklung ein.

Obwohl sich das Angebot an E-Autos heute sehen lassen kann und diese auch von den etablierten Herstellern auf den Markt gebracht werden, sind sie in Deutschland, Österreich und vielen anderen Ländern insgesamt nur wenig verbreitet. Nur vereinzelt wie in Teilen von Norwegen gibt es größere Marktanteile.

Weitaus verbreiteter sind hingegen E-Bikes in Form von Fahrrädern mit zusätzlichem Elektromotor. Hier ergeben sich in Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln interessante Möglichkeiten für Stadtverkehr und Fahrrad-Tourismus.

Genügend Reichweite bis zur nächsten Ladestation?

Bei den meisten E-Autos ist die Reichweite ähnlich hoch wie bei einem E-Bike (Pedelec) mit Tret-Unterstützung, also eher unter 100 Kilometer. Für viele Anwendungsfälle eines Autos reicht das jedoch aus. Nur der Hersteller Tesla sticht mit mehreren 100 Kilometern Reichweite deutlich hervor und hat ebenso seine eigenen Schnellladestationen. Auch sonstige finden sich heute zwar nicht an jeder Ecke, jedoch immer öfter an Orten wie Autobahn-Parkplätzen, bei Einkaufszentren oder in manchen Parkhäusern.

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txt/hos/news.de

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