Sicherheit auf dem Motorrad: So kommen Biker sicher durch die Motorradsaison

Helm auf, Zündung an – schon verfliegt der Alltagsstress für viele Biker. Bereits eine kleine Tour reicht vielen häufig aus, um gute Laune und neue Kraft für die nächsten Tage zu sammeln – vorausgesetzt natürlich, die Sicherheit fährt neben dem Gefühl von fast grenzenloser Freiheit ebenfalls mit.

Faszination Bike: Um die große Freiheit ausgiebig genießen zu können, darf die Sicherheit nicht zu kurz kommen. Bild: djd/MotorradreifenDirekt.de/corbis

Wer diesbezüglich einige grundlegende Tipps rund um das Bike und das passende Equipment beherzigt und sich gut vorbereitet auf den Sattel setzt, kann viele Risiken beim Motorradfahren deutlich minimieren. Das fängt zum Beispiel bei der Kleidung an, die gleichermaßen fest sitzen als auch bequem sein sollte. Im Sommer stellen dabei atmungsaktive Stoffe eine beliebte Alternative zum klassischen Leder dar. Wer sich auf eine längere Tour begibt, sollte auf einen wetterfesten Textilanzug setzen. Grundsätzlich empfehlenswert sind zudem CE- und Rückenprotektoren für den Fall eines Sturzes.

FOTOS: Kopfschutz So entsteht ein Motorradhelm

Der richtige Helm für jeden Kopf

In puncto Helm sind die Geschmäcker verschieden – ein Muss sollte er jedoch für jeden Biker sein. Integralhelme bieten das höchste Maß an Sicherheit. Steigender Beliebtheit erfreuen sich aufgrund des erweiterten Sichtfelds jedoch auch sogenannte Jethelme. Ob und wie gut ein Helm passt und sitzt, findet man am besten bei einer Probefahrt heraus. Was leider vielfach vergessen und unterschätzt wird: Auch Motorradhelme können altern. «Mit der Zeit lassen das Material und der Schutzeffekt nach, so dass von Zeit zu Zeit jeder Helm erneuert werden sollte. Nach einem Sturz ist ohnehin ein neuer Helm notwendig», klärt der Motorrad-Experte Andreas Faulstich von MotorradreifenDirekt.de auf.

Auf das Profil kommt es an - gerade auch im Motorradsattel. Ein regelmäßiges Nachmessen der Profiltiefe sollte daher selbstverständlich sein. Bild: djd/MotorradreifenDirekt

Regelmäßige Kontrollen für Bike und Equipment

Vor und nach einem Ausflug mit dem Motorrad ist Pflege angesagt – und zwar sowohl für das Bike als auch für die entsprechende Ausrüstung. Ein regelmäßiger Check von Batterie, Beleuchtung, Reifen und Bremsen kann Pannen und kritischen Situationen auf der Straße nämlich vorbeugen. In Sachen Reifen gilt es beispielsweise regelmäßig die Profiltiefe und den Reifenfülldruck zu überprüfen. Dabei sind 1,6 Millimeter Tiefe Pflicht. Jeder weitere Millimeter erhöht jedoch die Sicherheit – vor allem in kritischen Situationen. Nähern sich die Reifen der Verschleißgrenze, sollte man sie daher zeitnah austauschen. Dank Online-Shops ist das heutzutage eine gleichermaßen schnelle wie bequeme Angelegenheit, da die meisten Modelle ab Lager verfügbar sind und innerhalb weniger Tage bequem nach Hause oder zur nächsten Werkstatt geliefert werden.

Sicher im Sattel: Mit diesen Tipps fahren Biker auf Nummer sicher. Bild: djd/Motorradreifendirekt (GJP)

Sicher bremsen - so geht's

Neben den Reifen sind natürlich auch die Bremsen enorm wichtig, weswegen auch die Bremsanlage regelmäßig überprüft werden sollte. Eine Neuerung und kleine Technikrevolution stellt dabei das Antiblockiersystem für Motorräder dar, das die EU ab 2017 für neu zugelassene Motorräder mit einem Hubraum von über 125 Kubikzentimetern vorsieht. Schon jetzt sind Maschinen mit ABS-Technik erhältlich, weshalb man bei einem Kauf durchaus auf dieses Sicherheitsextra achten sollte – denn so macht Motorradfahren gleich noch mehr Spaß.

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FOTOS: Auf zwei Rädern in die neue Saison Motorradneuheiten 2013

loc/news.de/djd

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