Michael Schumacher: Schumi als Spender: Wie er den Flutopfern 2013 in der Not half

Das Hochwasser 2013 nahm Hunderten ihr Zuhause. Ex-F1-Pilot Michael Schumacher, von dem es keine aktuelle Nachrichten zum Koma-Zustand nach seinem Skiunfall gibt, schaute nicht zu. Schumi spendete - wie schon bei der «Jahrhundertflut» 2002.

Managerin Kehm: Schumi weiter im Koma, Zustand nach Skiunfall aktuell unverändert

Michael Schumacher befindet sich nach wie vor im künstlichen Koma. Der aktuelle Zustand von Formel-1-Legende Michael Schumacher ist unverändert nach dem schweren Skiunfall am 29. Dezember 2013. Das letzte offizielle Statements zum aktuellen Zustand von Schumi gab es am 13. April, als Schumis Managerin Sabine Kehm zu Gast bei Günther Jauch war.

VIDEO: Michael Schumacher testet für Mercedes
Video: YouTube/Mercedes-Benz

Dennoch behauptete eine italienische Zeitung, mit Kehm gesprochen zu haben und berichtete, Schumi könne wieder mit seiner Umwelt kommunizieren. Das Dementi folgte umgehend. Schumi-Managerin Kehm betont, «noch kein offizielles Statement zu Michaels Gesundheitszustand herausgegeben» zu haben. Was Experten über Michael Schumachers Gesundheitszustand sagen, lesen Sie hier.

Hochwasser 2013: Michael und Corinna Schumacher halfen

Die Erinnerungen an Schumi sind lebendig - nicht nur an Schumi, den Rennfahrer, sondern vor allem an Schumi, den Menschen.

Vor fast genau einem Jahr standen der Osten und Süden Deutschlands unter Wasser. Menschen, die schon beim Elbe-Hochwasser 2002 alles verloren hatten, erlebten ein fürchterliches Déjà vu, und auch an Donau und Saale verloren Hunderte ihr Hab und Gut ans Wasser. Michael Schumacher und seiner Frau Corinna war das nicht egal.

Michael Schumacher aktuell: Rennanzug-Versteigerung und 500.000-Euro-Spende bei Hochwasser 2013

Schumi versteigerte einen Mercedes-Rennanzug für die Flutopfer. 50.000 Euro kamen zusammen, doch das reichte Schumachers nicht. Sie verzehnfachten die Summe und spendeten 500.000 Euro an die Betroffenen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Bayern.

Dabei gab sich das Ehepaar Schumacher ganz bescheiden: «Natürlich ist uns bewusst, dass das nur ein kleiner Teil in der großen Masse der Spenden ist. Aber uns hat einfach diese Solidarität stark beeindruckt, und wir wollten zum Mitmachen anregen», sagte Michael Schumacher im Juni 2013.

Schumi spendete nicht nur bei der aktuellen Flut 2013, sondern bereits beim Hochwasser 2002

Tatsächlich war die halbe Schumi-Millionen angesichts eines Gesamtschadens von 6,7 Milliarden Euro nur ein kleiner Beitrag. Doch Michael und Corinna spendeten nicht zum ersten Mal. Auch 2002 griffen sie den Opfern mit einer Million Euro unter die Arme.

Bilanz Hochwasser 2013: Zustand von Sachsen, Sachsen-Anhalt, Bayern und Thüringen

Es begann vor einem Jahr mit unaufhörlichem Regen und endete in einer Hochwasserkatastrophe von außergewöhnlicher Dimension. Für 140.000 versicherte Flutschäden zahlten die Versicherer rund 1,8 Milliarden Euro an ihre Kunden. Am stärksten von den Überschwemmungen betroffen waren die Menschen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Bayern und Thüringen. Unter den vier Bundesländern trug Sachsen mit 900 Millionen Euro Versicherungsleistung die höchste Schadenlast.

Das Hochwasser wurde durch heftige, langanhaltende Starkregenfälle ausgelöst. Mehrere Deiche brachen und viele Flüsse führten historische Pegelhochstände. Die Flut hatte die größte räumliche Ausdehnung aller Hochwasserereignisse seit 1950. 85 Prozent der versicherten Schäden entstanden weitab der großen Flüsse. Selbst in der niedrigsten Risikozone erreichten die versicherten Einzelschäden in der Spitze 250.000 Euro. Der durchschnittliche Schaden betrug hier 6.300 Euro.

Doch im Vergleich zur Elbe-Flut 2002 waren die Schäden im Durchschnitt geringer. Die staatlichen und individuellen Hochwasserschutzmaßnahmen haben erheblich dazu beigetragen. Zudem hatten viele Haushalte und Gewerbetreibende in den vergangenen Jahren mit viel Engagement und finanziellem Aufwand ihre Grundstücke und Gebäude vor Hochwasser geschützt. Nicht zuletzt haben sich seither auch mehr Menschen gegen Naturgefahren versichert: bei der Elbe-Flut 2002 waren es nur 19 Prozent der Häuser, 2013 bereits 35 Prozent.

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FOTOS: Hochwasser 2013 In der Flut packt jeder mit an

iwi/loc/news.de

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