Mut zur Kante Seat Leon 2013

Mut zur Kante (Foto)
Seat Leon 2013 Bild: pi

Der gefährliche Blick, eine scharfe Seitenlinie und das sportlich-flache Heck – der neue Seat Leon will endlich aus dem langen Schatten des Golf herausfahren.

Und das genau ist sein größtes Problem. Denn wenn der neue VW Golf VII auf dem Pariser Automobilsalon im Herbst erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert wird, steht nur ein paar Meter weiter das Schwestermodell Seat Leon. Beide Autos zeitgleich zu präsentieren mag den Golf nicht weiter stören. Bei Seat in Martorell dürfte man das mit anderen Augen sehen. Denn der neue Leon ist alles andere als zweite Wahl.

Sein Design orientiert sich zwar am Vorgänger, bringt es jedoch auf einen neuen, deutlich schärferen Nenner. Besonders die Front mit dem gepfeilten Blick kann dabei gefallen. Auf der Motorhaube gibt es eine zentrierte Falz. Auf Wunsch gibt es den neuen Seat Leon nicht nur mit Xenon- sondern auch Voll-Led-Scheinwerfern. Damit ist er der erste im Segment. Audi A3 und der neue VW Golf werden hier mittelfristig folgen. Die obere Kante des Frontscheinwerfers zieht sich über die Unterkante der Schulterlinie mit einer kleinen Unterbrechung am hinteren Türgriff bin hin zur Heckleuchte, die auf Wunsch ebenfalls in Led-Technik arbeitet. Markant bei der Seitenansicht ist nicht nur der Brüstungsspiegel, sondern insbesondere das spitz auslaufende Seitenfenster in der C-Säule. "Mit seinem dynamischen und selbstsicheren Charakter steht der neue SEAT Leon selbstbewusst auf der Straße, in seinem Blick liegt eine deutliche Entschlossenheit", unterstreicht Seat-Chefdesigner Alejandro Mesonero-Romanos.

Mut zur Kante
Seat Leon 2013

Technisch basiert der 4,26 Meter lange Seat Leon des Modelljahres auf der Quer-Plattform, die auch dem neuen Audi A3 und dem VW Golf VII eine Basis gibt. Der Innenraum des Seat Leon präsentiert sich ebenso nüchtern und aufgeräumt wie sein Äußeres. Die beiden Runduhren und das zentrale Multifunktionsdisplay lassen im Innern sogar etwas Audi-Atmosphäre aufkommen. Etwas trist und grau präsentiert sich dagegen die Mittelkonsole, die mit zwei großen Lüftungseinheiten rechts und links vom Radio- / Navigationsdisplay beginnt und über den Getriebetunnel nach hinten läuft.

"Der neue Leon komprimiert alle Stärken der Marke SEAT in bislang unerreichter Weise. Er ist ein Auto mit sportlichem Charakter und vielseitigen Stärken, er holt Qualität und Technologien aus der Oberklasse ins kompakte Segment", sagt Seat-Chef James Muir. Den Anfang macht ab November der Seat Leon als Fünftürer. "Der Leon ist ein entscheidender Schritt in der Marken- und Wachstumsstrategie von SEAT", so Muir weiter, "er startet im Spätherbst dieses Jahres als Fünftürer und wächst später mit weiteren Varianten zu einer ganze Familie heran." Dreitürer und Kombi folgen später. Dank der modernen Konstruktionstechnologien und des Einsatzes von Leichtbaumaterialien konnte das Gewicht im Vergleich zum Vorgängermodell um bis zu 90 Kilogramm reduziert werden.

Alle Triebwerke des neuen Seat Leon bekommen durchweg Turboaufladung und Direkteinspritzung. Bis zum Frühjahr 2013 werden vier Diesel mit 90 bis 184 PS und vier Benziner zwischen 86 und 180 PS. Vorne arbeitet eine McPherson-Achse mit Hilfsrahmen, hinten gibt es bis 150 PS eine Verbundlenkerachse. Die stärkeren Varianten nutzen eine Vierlenker-Konstruktion, die die Längs- und Querkräfte voneinander getrennt verarbeitet. Zur Sicherheitsausstattung gehören unter anderem Müdigkeits- und Spurhalte, sowie Fernlichtassistent. Preislich wird sich der Seat Leon auf dem Niveau des aktuellen Modells bewegen. Losgehen dürfte es bei rund 16.000 Euro.

pi/news.de

Leserkommentare (0) Jetzt Artikel kommentieren
Kommentar schreiben  Netiquettelink | AGB
noch 600 Zeichen übrig
Anzeige
Partnerangebot
Gebrauchtwagenbörse
news.de auf Facebook
Follow us on Facebook!
News.de auf Twitter
Follow us on Twitter!
Anzeige