Mitfahr-Apps Mitfahren und Geld sparen

Von news.de-Redakteurin Fabienne Rzitki
Eine spontane Fahrt von Berlin nach Konstanz geht angesichts hoher Spritkosten ins Geld. Muss aber nicht. Wer auf seinem Smartphone eine Mitfahr-App installiert, findet schnell eine günstige Mitfahrgelegenheit. Hier ein Überblick.

Noch nie war es so einfach von A nach B zu kommen. Dank verschiedener Apps lässt sich schnell und überall eine Mitfahrgelegenheit finden - oder anbieten. Besonders für Spontanfahrer macht sich die Handysoftware bezahlt. In Nullkommanix ist das beste Angebot gefunden und der Fahrer kontaktiert. Ebenso schnell lässt sich eine Anzeige einstellen und updaten.

Die Apps haben in der Regel das gleiche Konzept: Über Standorteingabe und Zielsuche werden alle Angebote von Autofahrern angezeigt - mit Angaben zur geplanten Route, Stopps, Preis und Anzahl der freien Plätze. Anschließend können Mitfahrer bei Interesse den Anbieter über die App oder die hinterlegten Daten kontaktieren.

Besonders leicht zu handhaben und sehr übersichtlich ist die kostenlose App von mitfahrgelegenheit.de. Darüber lassen sich Online-Angebote und -Gesuche der über 3,3 Millionen Nutzer abrufen - im Schnitt mehr als 600.000. Neben der deutschen App können auch Versionen für Österreich, Frankreich, England, Italien, Polen, Spanien, Griechenland und die Schweiz geladen werden. Verfügbar ist die App für iPhone, iPod touch, iPad und Androidein Betriebssystem als auch eine Software-Plattform für mobile Geräte wie Smartphones .

Mobiles gibt es auch vom ADAC - in Kooperation mit mitfahrgelegenheit.de: Die Gratis-App ADAC Mitfahrclub fürs iPhone ist auch ohne Mitgliedschaft in Europas größtem Automobilclub für jedermann zugänglich. Die Liste weist mehr als 500 Städte aus, von denen das Mitfahren möglich ist. Zudem wird sie ständig aktualisiert und erweitert. Bemüht ist man beim ADAC und bei mitfahrgelegenheit.de, auch ländliche Regionen besser zu bedienen.

Rund um die Uhr finden spontan Reisende mit der App der Mitfahrzentrale.de Fahrer oder Mitfahrer. Europaweit nutzen mehr als 800.000 User das Netzwerk. Über eine Schnelleinstiegsleiste gelangt man zu den Kernfunktionen der Software, die übersichtlich und leicht zu bedienen ist. Integriert ist auch eine Anruf- und E-Mail-Funktion. Das Angebot ist kostenlos für das iPhone und iPad verfügbar.

Ein etwas anderes Konzept verfolgt Mercedes. Die car2gether-App vermittelt freie Plätze in Fahrzeugen im städtischen Raum. Und das funktioniert so: Das Ziel wird in der App eingegeben. Vorschläge zu Fahrern oder Mitfahrern folgen auf dem Fuß. Aktuell wird die App im Umfeld von Ulm und der Region Aachen getestet. Sie soll vor allem Personen ansprechen, die kurzfristig unterwegs sind.

Darüber hinaus gehört die App zu einer Mobilitätskette. Für Ulm ist sie mit dem Mercedes-Konzept car2go gekoppelt. Darüber lassen sich freie Fahrzeuge in der Nähe finden und direkt buchen. Und falls es in Aachen mal keine passenden Mitfahrangebote gibt, ist car2gether mit dem Verkehrsverbund vernetzt und liefert Ergebnisse zu Fahrplänen von Bus und Bahn. Gut zu wissen: car2gether hat nur autorisierte Nutzer, die als Fahrer oder Mitfahrer Bewertungen erhalten. Die Gratis-App gibt es für das iPhone, den iPod touch und Android.

Sprit- beziehungsweise Fahrtkosten lassen sich auch mit Flinc sparen, einer App, die regionale Fahrten vermittelt. Dabei handelt es sich um ein sehr ausgeklügeltes Programm, das Nutzer zusammenbringt und miteinander vernetzt. User können sich über andere austauschen sowie Statistiken über Fahrten und zurückgelegte Kilometer anlegen.

Das sogenannte Vertrauensnetzwerk sorgt so für die nötige Sicherheit. Fahrten und Mitfahrten lassen sich anlegen beispielsweise für tägliche Strecken zur Arbeit, zur Uni oder zum Sport. Auch spontane Fahrten sind möglich. Derzeit sind 45.000 User mit Flinc unterwegs und die Fangemeinde wächst. Allerdings sind noch nicht überall Mitfahrgelegenheiten zu finden.

Navigationshilfen
App geht die Reise

som/sca/ham/news.de

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